Präses in Rufweite feiert 75. Geburtstag - Kolping gratuliert Monsignore Josef Hosp zum 75. Geburtstag

Kolping-Geschäftsführer Heinrich Lang (rechts), Diözesanpräses Alois Zeller (2. von rechts) und Diözesanvorsitzende Sonja Tomaschek gratulieren Msgr. Josef Hosp zum 75. Geburtstag (links)

Augsburg: Kolpingzentrum | Beim Empfang zum Kolping-Gedenktag am 1. Dezember 2011 im Kolpingsaal in Augsburg gratulierte die Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes Sonja Tomaschek und Diözesanpräses Alois Zeller dem ehemaligen Kolping-Diözesanpräses Josef Hosp zu seinem 75. Geburtstag. Die Ruhestandsbezeichnung „i.R.“ ist für Hosp bei Kolping als Abkürzung für „in Rufweite“ umgedeutet worden. Nach dem Eintritt in den Ruhestand ist Hosp immer noch tief mit dem Kolpingwerk verbunden und gestaltet für Kolpingsfamilien im Bistum Gottesdienste und Besinnungstage. Auch die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger, deren Gründungsvorsitzender Hosp war, unterstützt er in ihrem Engagement für notleidende Menschen in Indien und Südafrika weiter. Sonja Tomaschek wünschte Hosp im Namen der über 100 Kolpingsfamilien mit 13.300 Mitgliedern alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen und dankte ihm für seinen unermüdlichen priesterlichen Einsatz.

Der gebürtige Augsburger wurde 1964 zum Priester geweiht. Nach der Kaplanszeit in Lindau wurde Hosp 1968 Religionslehrer am Bayern-Kolleg und am Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen. In dieser Zeit betreute er die Pfarrei Lützelburg seelsorgerisch. Zwischen 1981 und 1987 war er Pfarrer von Meitingen und zeitweise auch Dekan des entsprechenden Dekanates. Auch heute gehört Hosp wieder dem Priesterrat in der Diözese Augsburg an, dessen Sprecher er bereits damals war. Nach dem überraschenden Tod von Rudolf Geiselberger wurde Hosp 1987 Kolping-Diözesanpräses. Zwischen 1996 und 2004 war Präses Hosp auch stellvertretender Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland. Neben seinem Engagement bei Kolping ist Hosp im Ruhestand Leiter des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe im Bistum Augsburg. Im diözesanen Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen ist er ein geschätzter Begleiter von Besinnungstagen. Im Dom, in St. Peter am Perlach aber auch in vielen anderen Kirchen hilft Hosp aus, feiert mit den Gemeinden die Eucharistie und verkündet die frohe Botschaft.

Josef Hosp bedankte sich mit einem Gebet von Theo Schmidkonz für die Glückwünsche, in dem er alle Menschen an seinem Lebensweg als "wahre Engel" bezeichnete. Diözesanvorsitzende Sonja Tomaschek, Diözesanpräses Alois Zeller und Geschäftsführer Heinrich Lang überreichten für das Kolpingwerk und seien Einrichtungen eine Torte, die die Küchenchefin des Restaurant im Kolpinghaus Maria Kiederle gebacken hatte.

http://www.kolpingwerk-augsburg.de

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