Leseprobe aus "Fenster zur Freiheit-Eine Liebe in Arabien"

Leseprobe!

Für den nächsten Tag hatte Latif ein Picknick am Meer geplant. Das englische Wetter spielte mit. Leichter Wind wehte um unsere Köpfe und entzog aufkommende Schmerzen vom Morgen danach. Durch den grauen Himmel mogelten sich intensive Sonnenstrahlen, die so stark blendeten, dass meine schwarze Sonnenbrille den grellen Schein kaum abdeckte. Keine Menschenseele war zu sehen. Frisches Obst und Säfte, auch Tee und Toastbrot ungetoastet, Lachs, Eier und andere Gaumenfreuden zauberte Latif aus seinem Korb. Es war ein wunderschöner englischer Tag. Wir saßen auf einer Decke. Windlichter brannten. Wir speisten fürstlich und hatten viel Freude und Spaß. Ich ruhte in mir selbst.

Meine Gefühle schwebten auf Wolke Sieben.

Und so hörte ich auf weichem Untergrund aus der Ferne die Worte, wie aus einem Roman: „Weißt du noch, wie wir uns kennengelernt haben? Von dem ersten Moment an habe ich dich geliebt. Damals in der Bar ‚DREAMER‛ wusste ich: Die Braunhaarige mit ihren glänzend roten Lippen lasse ich nicht mehr los. Du warst die Frau, die mir das Andere in der Weiblichkeit zeigte. Deine europäische Exotik mit den helleren Haaren und der weißen Haut gaben mir den besonderen Reiz. Ich konnte dich mit meinem ganzen Körper wahrnehmen. Die verschleierte Frau meiner Welt war mir schon immer zu fern. In meinen Augen gab es keine Kleiderfrage. Die persönliche Freiheit und Gleichberechtigung lag mir stets am Herzen.“ Latif machte eine Pause. Mit einem tiefen Blick in meine Augen griff er nach meiner Seele. „Sophie, du kennst mich. Ich bin ein Mann weniger Worte. Ich bin hier, um nicht nur mit dir zu speisen.“ Latif schaute in das romantisch schimmernde Kerzenlicht, das im sanften Wind fackelte. Die Kerzen waren ein Zeichen an mich, denn sein Rationalismus würden seinen Händen niemals den Auftrag geben, Kerzen einzupacken. Aber ich liebte sie immer und überall. Und das wusste er. Latif zog aus seiner Jackettasche eine kleine Schachtel, die er mir entgegenstreckte. Das Leuchten seiner glanzvollen Augen verrieten große Verliebtheit. Latif nahm meine Hand und sagte mit leiser Stimme: „Mein Liebling, ich möchte, dass du meine Frau wirst.“
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