Lechfelder Künstler S.-T. Jop und D. Tenzler stellen im Landratsamt Augsburg aus

Lechfelder Künstler stellen im Landratsamt Augsburg ihre Ölgemälde und Pastellzeichnungen aus.
Augsburg: Landratsamt |

Vom 5.12.2014 bis 18.12.2014 findet im Foyer des Landratsamtes Augsburg eine Gemäldeausstellung zweier Künstler aus den Lechfeldgemeinden.

Die Ölgemälde und Pastellzeichnungen können während der Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.

Stephan – Theo Jop wurde in Schlesien geboren. Nach der Schulzeit (Abitur 1969 in Beuthen) besuchte er eine Art Plastik Schule in Katowitz bei dem Professor Wl. Scharzynski und M. Stanko. Neben Kunst studierte er auch Musikschule, in Richtung Kontrabass, widmete sich danach aber nur der Malerei.
Ab 2004 studierte er während mehrerer Aufenthalte in der USA an der NYU School of Continuing and Professional Art Studies bei mehreren Lehrern und Lektoren das Malen, Zeichnen und Skulptur (Öl, Acryl, Pastell, Aquarell und Kunstschweißen.
Er habe nie gedacht, ein Kunstmaler zu werden, aber die Malerei war immer ein Begleiter in seinem Leben. Jetzt weiß er, dass in jedem Menschen ein Künstler steckt. In der Kunst spiegelt sich der Mensch und setzt sich dadurch mit seiner Umwelt auseinander.
Heute ist er als freischaffenden Kunstmaler und Graphiker tätig. Seit 1997 führt er eine privat Atelier-Galerie in Untermeitingen.
Höhepunkte seiner Karriere waren Ausstellungen in New York, Kanada, Deutschland, Italien, Polen, Belgien und anderen europäischen Ländern.
Das Zeichnen und Malen ist für ihn ein Experiment, bei dem er versucht, das elementarische Lebensgefühl bildnerisch zum Ausdruck zu bringen.
Das Papier, die Leinwand, Farbe, Pastell oder Bleistift bedeuten für ihn Auseinandersetzung mit ihm selbst.
Am Anfang jedes Bildes spürt er nur Lust mit Farben, Flächen und Linien zu spielen. Er möchte einfach unbewusst etwas ausprobieren und eine spontane Improvisation zu verwirklichen. Erst im weiterem Verlauf entsteht ein Anhaltspunkt für seine Gefühle, Sinnbilder für Vitalität, Hoffnung, Schmerz und Verletzlichkeit. Mit der Zeit wachsen durch Farbe und Licht die Schönheit der Natur, die aber durchaus auch verletzt werden können.
Er arbeitet ehrenamtlich als Leiter eines Malkurses für Kinder und Jugendliche.

Dana Tenzler wurde in der Tschechischen Republik geboren. Nach der Schulzeit besuchte sie die Universität Medelejev in Moskau, wo sie das Fachgebiet Keramik studierte, die Fachhochschule in Clausthal-Zellerfeld (Deutschland) und die Chemisch-Technologische Hochschule in Prag (Tschechische Republik). Sie absolvierte privates Unterricht bei mehreren Künstlern, im Bereich Keramikherstellung und Malerei.
Seit 2006 widmet sie sich ausschließlich dem Malen, Zeichnen und keramischer Skulptur. Ihr Spektrum umfasst das Arbeiten mit Öl, Acryl, Rötel, Graphit, Tusche und bei der Keramik – die Form Raku.
Seit 2009 unterrichtet sie Malerei in ehrenamtlichen Malkursen für Kinder und Jugendliche.
Seit ca. 10 Jahren hat das Malen einen festen Platz in ihrem Leben angenommen. Sie brachte sich autodidaktisch die Grundlagen der Malerei bei und arbeitet mit verschiedenen Techniken. Sie malt abstrakte aber auch naturrealistische Gemälde, Landschaften, Stillleben, Porträts von Menschen und Tieren. Am liebsten arbeitet sie mit reduzierten Farbpaletten, so zum Beispiel in dem Farbschema braun-ocker-weiß. Ihr Lieblingsthema ist der Bezug zwischen Licht und Schatten. Es ist ihr wichtig, dass der Betrachter durch ihre Bilder an ein Stück seines Lebens erinnert wird, an flüchtige Gefühle und längst vergessene Begegnungen, an spirituelle Erfahrungen, die begraben vom Alltag wieder auftauchen und den Betrachter nicht mehr loslassen. Sie findet die Fähigkeit, den Geist zu vereinnahmen, zu umgarnen und in die Tiefen der Vorstellung zu entführen beunruhigend und zugleich faszinierend. Sie versucht die Vielfältigkeit der Welt in ruhigen Farben darzustellen, die keine Perfektion und kein Happyend anbieten. Die Harmonie wird dabei nicht durch das Darstellen des Motivs hervorgerufen, sondern entsteht im Kopf des Betrachters, in den zusammenhängenden Gedanken und Assoziationen. Sie möchte dem Zuschauer ein Gefühl des Wiederkehrens und des Wiederentdeckens vermitteln, damit er in Gedanken loszieht und etwas findet, wonach er (sie) gar nicht gesucht hat.
Seit einigen Jahren arbeitet sie ehrenamtlich an Kunstprojekten mit Kindern, sowie Malkursen für Schulkinder. Es erfüllt sie mit Freude, die Nachwuchskünstler zu unterstützen und zu ermutigen, ihnen helfen ihre Grenzen auszuloten und zu überschreiten. Sie vertritt die Meinung, es gäbe keine Grenzen, nur die, die sich der Mensch selber gesetzt hat. Die Arbeit mit Kindern ist für sie ein gegenseitiges Geben und Nehmen, ein Zusammenspiel zwischen Schöpfung und gegenseitiger Inspiration.
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