Kateryna Titova - Die in der Ukraine geborene, hochbegabte Pianistin Kateryna Titova interpretiert Scarlatti, Haydn, Debussy, Chopin und Rachmaninov

Kateryna Titova (Foto: Uwe Arens)

Augsburg: Parktheater im Kurhaus Göggingen (www.parktheater.de) | Kateryna Titova, 1983 in Enakievo (Ukraine) geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Zu ihren frühen Auszeichnungen gehören u. a. 1993 der 1. Preis im ukrainischen Prokofjew-Wettbewerb und 1996 der 1. Preis sowie der Spezialpreis der American Liszt Association beim tschechischen Klavierwettbewerb „Virtuosi per Musica di Pianoforte".

Ihr Konzertdebüt gab Kateryna Titova 1997 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 in der Charkower Philharmonie. Nur ein Jahr später folgten Auftritte mit Camille Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 zusammen mit den Charkower Philharmonikern, dem Jugendsinfonieorchester Charkow und dem Odessa Philharmonic Orchestra.
2001 kam Kateryna Titova nach Deutschland, wo sie bis 2003 an der Hochschule für Musik Detmold und bis 2007 an der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" studierte. In dieser Zeit konnte sie zahlreiche erste und zweite Preise bei internationalen Wettbewerben gewinnen.

Dazu gehören der „International Piano Competition for Young Musicians" in Enschede, der „3. Concurso Internacional de Piano Compositores de Espana (C.I.P.C.E.)" in Madrid, der 8. Internationalen Klavierwettbewerb „Alicia de Larrocha" in Andorra der 6. „Annual International Russian Music Piano Competition in San José (Kalifornien)" sowie der „Internationale Anton G. Rubinstein Wettbewerb" in Dresden.

Zudem erhielt Kateryna Titova Stipendien und Förderpreise, u. a. von der Dorian-Stiftung, der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. (GWK) und der Oskar und Vera Ritter-Stiftung. Gegenwärtig wird sie von der „Lutz-E. Adolf Stiftung für Hochbegabte" gefördert.
Wichtige künstlerische Impulse verdankt sie der Zusammenarbeit mit Igor Blagodatov, einem Schüler von Jacob Milstein, der mittlerweile selbst zu den Urgesteinen in der Tradition der russischen Klavierschule zählt.

Als Solistin und als Kammermusikpartnerin konzertierte Kateryna Titova in der Ukraine, in Russland, Westeuropa und in den USA, u. a. mit dem Nederlands Symphony Orchestra und dem Wiener Kammerorchester.

„Sie ist eine Revoluzzerin: technisch brillant, gegen den Strich gebürstet; kein Punk der Klassik, aber auch nicht ganz die feine Dame. Eine Künstlerin, die Geschichten mit den Händen erzählt – kraftvoll - energisch oder auch liebend-zärtlich und immer Titova-mäßig." MDR

„Die manuell beeindruckend begabte Künstlerin meidet hier jede Sentimentalität. Machtvoll und schön ist ihr Ton in der zweiten Sonate, stets ist sie darauf bedacht, die Strukturen des Werkes mit kühler Pracht herauszuarbeiten. Die Brillanz ihres Spiels lässt aufhorchen." Fono Forum, 4/2008

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