Gute Stimmung von Anfang an

Andreas Stetter, Präsident der Augspurgia, (links im Bild) begrüßte seine Gäste; mit im Bild: Moderatorin Renate Baumiller-Guggenberger

Neue Faschingsgesellschaft Augspurgia begeistert mit ihrem ersten Galaball

Der Fasching hat in Stadtbergen volle Fahrt aufgenommen: Beim ersten und ausverkauften Inthronisationsball der neuen Faschingsgesellschaft am Lech, der „Augspurgia“, tanzten und feierten rund 250 Gäste bis weit in die Nacht hinein. Ob Publikum, Prinzenpaare, Kinder- bzw. Jugendgarde oder Revue-Tänzer: Sie alle verliehen dem Ball ein glamouröses Erscheinungsbild, getreu dem Motto des Abends „Augspurgia on Broadway“.
In diesem Sinne darf also durchaus von einer „Prunk“-Sitzung im Bürgersaal Stadtbergen gesprochen werden, wenngleich das eigentliche Hofzeremoniell, die Inthronisation von Ihrer Lieblichkeit Silke (Kampe) I und Ihrer Tollität Kutsal (Bulmak) I sowie die des Jugend-Prinzenpaares Jessica (Steinherr) I und Florian (Schlessmann) I, nur am Rande stattfand. Dies störte jedoch ganz und gar nicht, im Gegenteil: Das Publikum hatte stattdessen umso mehr Zeit, die von den Choreografen Daniel Zaboj, Claudia Vetter, Katja Mayr, Yvonne Schönacher und Anna Nikhamkina stilvoll entwickelten Tanzshows zu bewundern beziehungsweise selbst zur Musik der Augsburger Partyband „Sound Train“ eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen. Auf diese Weise drohte die gute Stimmung, die von Anfang an herrschte, nie zu kippen. Die Gäste amüsierten sich, was sie gelegentlich mit dem „Schlachtruf“ der Faschingsgesellschaft „Viva Augspurgia!“ lautstark zum Ausdruck brachten.
Begeistert – und wohl auch ein wenig erleichtert angesichts der gelungenen Premiere – zeigte sich auch das Präsidium des Faschingsvereins, darunter erster Vizepräsident Michael Vetter, Geschäftsführer des gleichnamigen Augsburger Gardinengeschäfts. Von dort stammten mehr als 40 Glitzerkostüme. Svetlana Manski hatte in dieser Saison genäht bis die Nadel glühte.
Durch den Abend führten als Hofmarschälle der zehnjährige Felix Vetter, der für sein Alter erstaunlich selbstbewusst auftrat, sowie Robert Sturm, der trotz eines schweren Motorrad-Unfalls im November das Highlight des Abends, den „Cabaret“-Auftritt der Revue-Truppe, moderierte. Zum Mikrofon griff auch Renate Baumiller-Guggenberger. „Der Fasching wird netter dank Michael Vetter“, fasste die Moderatorin humorvoll zusammen und drückte damit ihr Lob für die gesamte „Augspurgia-Mannschaft“ aus, von der nach diesem glanzvollen Auftakt noch viel zu erwarten sein dürfte.

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myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 29.01.2010
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Anna Mirando aus Augsburg am 20.01.2010 um 09:57 Uhr  
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