Grundsteinlegung Moschee in Oberhausen
Die Grundsteinlegung für die Moschee an der Donauwörther Straße fand im November statt. Das Recht auf Glaubensfreiheit und Ausübung des Glaubens war für Dieter Benkard immer unumstritten. Das wollte er mit seiner Teilnahme an der Grundsteinlegung auch zum Ausdruck bringen. Stadtrat Benkard hat sich lediglich gegen das Minarett gestellt. Was ihm weiterhin Kopfschmerzen bereitet ist die Parkplatzsituation. In einer Entfernung von ca. 100 m befindet sich bereits ein muslimisches Gebetshaus und das Parkplatzangebot in Oberhausen ist schon sehr angespannt. Er hofft, dass dieses Problem keine weiteren Schwie-rigkeiten im Zusammenleben mit den Bewohnern des Stadtteils und den Muslimen geben wird.
Die Ahmadiyya Gemeinde hat im Vorfeld sehr viele Kompromisse mit der Stadt und den Anwohnern als Vorleistung erbracht und daher hofft Dieter Benkard, dass auch hier eine Einigung gefunden werden kann. Sobald der Winter Abschied genommen hat, soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Baitul-Naseer-Moschee gen Mekka erbauen, war wegen der vorhandenen Bebauung nicht möglich. Jedoch die Grundsteine liegen in Richtung Ostsüdost. Der Name der Moschee bedeutet übersetzt „Haus des Helfers“.
Das wird sich jedoch erst herauskristallisieren, wenn die Moschee fertig ist und die Menschen zum Freitagsgebet kommen. Wir müssen uns mit der Zeit daran gewöhnen, dass Deutschland als Einwanderungsland gilt und damit viele Nationalitäten und Religionen beheimatet. Jetzt gilt es Toleranz auszuüben, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten, damit es in Deutschland und unserer direkten Umgebung weiter aufwärts gehen kann.


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