„Die größte Kostbarkeit ist die Zeit“: Seniorenadvent in Stadtbergen lädt zum Rasten ein

Bürgermeister Paulus Metz ging auf den Kern der Weihnachtsbotschaft ein

Nicht ausrasten, sondern rasten: Das empfahl der Nikolaus (dargestellt von Kulturamtsleiter Hans Niedermair) beim diesjährigen Seniorenadvent im Stadtberger Bürgersaal. Der weißbärtige Weihnachtsmann, der diesmal nicht von draußen, sondern von oben her kam – nämlich rutschend vom Geländer der Treppe, die zur Bürgersaal-Technik führt - sagte wörtlich: „Die größte Kostbarkeit ist und war und bleibt die Zeit. Der Kluge nutzt sie als Geschenk. Oft ist es später als man denkt.“

Kulturamt und Seniorenbeirat der Stadt hatten wie in jedem Jahr zu dieser Veranstaltung eingeladen. Bürgermeister Paulus Metz eröffnete den besinnlichen Nachmittag mit dem Kern der Weihnachtsbotschaft: dem großen Wort der Liebe. „Im Schein der Weihnachtsnacht Zukunftslicht sehen. So erfahren es all jene, die auf der Suche nach Halt und Heilung sind“, zitierte der Rathauschef aus einer Beschreibung zu einer an der Kathedrale in Reims angebrachten Darstellung von Maria mit dem Christuskind. An seine guten Weihnachtswünsche schloss sich wenig später der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ludwig Beierlein, an.

Bei Kaffee, Gebäck und Kerzenlicht gab es sodann ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm zu erleben. Erstmals mit dabei waren die Ballettmädchen des TSV Deuringen, die unter der Leitung von Anja Lehnert das Publikum mit ihrer liebevoll inszenierten „Reise zum Polarstern“ bezauberten. Vom Musical-Genre inspiriert waren mancherlei Gesangseinlagen des Reh-Trios. Wer hingegen alpenländisches Liedgut bevorzugt, kam beim Ensemble Marcantuli auf seine Kosten. Der frühere Kulturreferent Horst Brunner ließ gesanglich zunächst „die Sorgen in ein Gläschen Wein“ gießen (Klavierbegleitung: Dr. Reinhold Krug), um dann im klangschönen Duett mit Stadtrat Eugen Frey, seinem Kollegen aus dem Stadtberger Männerchor, unter anderem den Weihnachtsklassiker „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ zu präsentieren. Der Kinderchor und die Flötenkinder der Musikschule Oettl & Lutzenberger ermunterten schließlich unter der Leitung von Sylvia Luther zum Mitsingen, was gerne angenommen wurde. Einschlägige Texte zum Advent – ob wunderbar versonnen oder auch urwüchsig-komisch - kamen ebenfalls nicht zu kurz. Ausschnitte daraus lieferten Rosamunde Mack, Walburga Mackh und der Nikolaus, der zu guter Letzt seine süßen Gaben an die „Braven“ verschenkte…

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