DFB-Pokal 2011/2012 Viertelfinale: Kickt der BVB auf einer Rasenheizung?
Borussia Dortmund hat im Viertelfinale des DFB-Pokals den vermeintlich leichtesten Gegner aller verbleibenden Teams erwischt. Holstein Kiel kickt nämlich nur in der Regionalliga Nord. Doch die Norddeutschen haben im Pokal sowohl die Zweitligisten Energie Cottbus und MSV Duisburg als auch den 1. FSV Mainz ausgeschalten. Die Kieler bezwangen die Rheinhessen im Holstein-Stadion mit 2:0 und sicherten sich damit den Einzug ins Viertelfinale. Doch der Triumph auf dem Rasen hat selbigem geschadet. Deswegen erwägen die Verantwortlichen von Holstein Kiel vor dem Pokal-Knaller am 7. Februar 2012 gegen den BVB den Einbau einer Rasenheizung.
700.000 Euro soll die Rasenheizung kosten, Drainage miteingerechnet. Das Geld wäre allein durch das Spiel gegen den Deutschen Meister locker wieder drin. Für’s Viertelfinale gibt’s nach dpa-Informationen nämlich 1,1 Millionen Euro vom DFB. Holsteins Geschäftsführer Wolfgang Schwenke freut sich zudem nach eigener Aussage über 500.000 Euro für die Live-Übertragung in der ARD. Nur der Einbau der Rasenheizung im Holstein-Stadion könnte sich als schwierig gestalten. Dafür darf es nämlich nicht zu kalt sein. Sollte es mit der Rasenheizung also nichts werden, wäre ein Umzug ans Millerntor nach Sankt Pauli denkbar. Zumindest für dieses eine Spiel im DFB-Pokal gegen den BVB.


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