Krieg darf niemals für uns bedeutungslos werden
In Oberhausen fanden gleich zwei Veranstaltungen zum Totengedenken – in St. Martin und St. Peter und Paul statt.
In St. Martin wurde für die Gefallenen in der Kirche ein Blumengebinde niedergelegt. Die Soldatenkameradschaft Nord legte am Kriegerdenkmal bei St. Peter und Paul einen Kranz nieder. Es sang Frau Brigitte Kurz.
Bei beiden Gedenkveranstaltungen erinnerte Stadtrat Dieter Benkard als örtlicher VdK-Chef daran, welch kostbares Gut der Frieden ist.
„Trotzdem dürfen wir nicht verdrängen, dass die Welt als Ganzes längst noch keinen Frieden gefunden hat. Fast gleichgültig nehmen wir die Bilder aus den Konfliktherden der Welt wahr. Die Zahl der Toten bei Auslandseinsätzen wächst.“ Krieg dürfe niemals „normal“ werden, weder bei uns noch am Hindukusch, so Benkard. Die Gefallenen beider Weltkriege sollen uns ein Mahnmal sein. Ihr Tod darf nicht umsonst gewesen sein.
Aus der Vergangenheit müssen Lehren für die Zukunft gezogen werden.

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