Es muß nicht immer Blech sein

Auto aus Sperrholz - geht doch!

Sieht astrein aus! Sogar im wahrsten Sinn des Wortes.
@Axel: Was die Biegsamkeit von Holz angeht, da hab ich vor 15 Jahren mal einen Werkstudenten verblüfft. Und ein paar meiner Kollegen gleich mit dazu. Wir wollten in einem Labor eine Blende einbauen. Grund: Über einem der Tische war ein Regal an der Wand montiert, und unter dem untersten Regalbrett hatten wir Neonröhren eingebaut, damit es an den Arbeitsplätzen sehr hell ist. Jetzt gab es nur ein Problem: Wenn man vor dem Tisch stand, blendeten die Neonröhren direkt in die Augen. Sehr lästig. Also beschlossen wir, eine Blende in Form einer Paneele davor zu montieren, und da ich mit meiner Software bereits fertig war, nur warten musste, bis meine Kollegen ihre Hardware soweit hatten, dass ich mein Zeug testen konnte, beschlossen wir, dass ich mich um das “Projekt” kümmern sollte.
Was ich auch tat. Also maß ich aus, wie hoch die Paneele sein musste, damit der ganze Tisch beleuchtet wurde und sie nicht die Sicht raubte, wenn man davor saß, maß wie lang das ganze war und so weite. Ich hatte mir dazu einen Werkstudenten gekrallt, der das machen sollte. Aber der stand nur staunend und unschlüssig daneben. Also hab ich ihn zum Baumarkt geschickt, damit er passendes Holz und Folie zur Verkleidung kauft sollte. Was er auch sofort erledigte.
Als er mit dem Material wieder zurück kam, und ich eigentlich erwartet hatte, dass er jetzt alles zusammen baut, meinte er aber, es gäbe da ein ernsthaftes Problem. „Was für ein Problem?” „Die Ecke ist rund!“ „Klar, die haben wir abgerundet, um die Anzahl der Löcher in den Köpfen unserer Mitarbeiter möglichst gering zu halten...“
Also musste ich eigenhändig eine runde Ecke basteln.
Und das geht so: Man nehme eine Wasserkocher, hier war es ein elektrischer Teekessel, eine große Dose und ein Handtuch. (Ist schon erstaunlich, zu was Handtücher alles zu gebrauchen sind. Aber auf diese Anwendung ist nicht einmal der hoopy frood Adams gekommen.) Dann bringt man das Wasser im Kessel zum kochen, legt das zu biegende Brett über den Kessel und deckt es mit dem Handtuch ab. Nach ein paar Minuten wird das Holz weich und man kann es um die Dose herum biegen. Das geht nicht zwangsläufig auf einmal, es kann schon vorkommen, dass man das Brett mehrmals weich kochen muss, aber nach knapp 10 Minuten hatte ich eine „runde Ecke“ hergestellt...
So gerne ich dir in diesem Fall glaube, B., so sehr bezweifle ich, dass die Karosserie dieses Vehikels aus Holz ist. Für mich ist das eine Spazial-Lackierung ...
Ja, ich befürchte auch, dass das Lack oder Folie ist. Schade eigentlich.
Im Ausland habe ich solche "Verkleidungen" schon öfter gesehen. Sieht ulkig aus.
Sieht doch gut aus. Viel besser als damals der Lloyd
Der Lloyd war dem Trabi ziemlich ähnlich - wie zwei Brüder ...
Mein Großvater war da immer ganz stolz damit gefahren. Bog er rechts ab, bat er uns, die Hand aus dem fenster zu recken, damit man weiß, dass er jetzt abbiegt.
Außerdem dachte ich immer, er kennt überall alle Leute und nickt ihnen zu. Dabei war es nur das holpernde Fahren mit dem Llyod
das hab ich auch noch nie gesehen - danke
Mich überrascht hier etwas die Biegsamkeit von Holz ...