Ein Vorbild des Glaubens
Augsburg: Hitradio RT-1 | Liebe Leserin, lieber Leser,
ich hätte kein Wunder gebraucht.
Ich empfinde auch so
Respekt und Hochachtung
vor Johannes Paul II.
Der Papst aus Polen,
der ständig auf Achse war
und Flagge gezeigt hat
im Namen Jesu Christi,
der mit zum Fall des eisernen Vorhangs
beigetragen hat,
der zum Schluss so offen sein Leiden,
seine Hinfälligkeit in der Öffentlichkeit
präsentiert hat – in einer Welt,
in der oft nur Jugendlichkeit und Schönheit zählt.
Jetzt hat ihn sein Nachfolger
Benedikt XVI seliggesprochen.
Dazu bedurfte es im Sinne
der katholischen Kirche eines Wunders.
Ich hätte dieses Wunder nicht gebraucht.
Es fördert eher den Zweifel als den Glauben.
Denn für mich ist die rechte Religion
die Religion der Liebe.
Und schon die Liebe allein
ist oft ein Wunder.
Im Namen dieser Liebe war
Johannes Paul II als Friedensstifter unterwegs.
Sagte nicht schon Jesus Christus in der Bergpredigt:
„Glückselig sind die Friedfertigen,
denn sie werden Gottes Kinder heißen.“?
Die letzten Worte von Johannes Paulus II waren:
„Lasst mich in das Haus des Vaters gehen!“
Die Welt braucht mehr solche Vorbilder wie ihn.
Werden auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser,
im Sinne Jesu Christi selig, ja glückselig.
Ihnen gesegnete Tage: Machen Sie es gut!
Ihr Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen kurz vor 6
[Radioandacht im modifizierten myheimat-Stil]



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