Dienstag – Radioandacht 2: Das zweite Gebot christlich – Selbstmordattentäter und Gott
Augsburg: Hitradio RT-1 | [Langschläferservice - ja, manchmal ist Myheimat schneller. Morgen mache ich Siesta und mein Computer auch. Daher:]
Liebe Hörerin, lieber Hörer,
schon wieder habe ich es im Radio gehört.
Ein Selbstmordattentäter –
neunzehn Tote und viele Verletzte:
Einfach schrecklich,
dass immer noch im Namen Gottes
Kriege geführt werden.
Das darf doch nicht wahr sein.
Im Mittelalter sind die Kreuzritter
im Namen Gottes über die Muslime hergefallen.
Dabei ist doch das Kreuz
ein Zeichen der Versöhnung
und wir Christen bekennen:
„Christus ist unser Friede.“
Im Namen Gottes andere Menschen umzubringen –
keine besonders gute Ausrede für Verbrechen an der Menschlichkeit.
Den Namen Gottes zu missbrauchen für die eigenen Zwecke
statt selber Verantwortung für die eigenen Taten zu übernehmen.
Das zweite Gebot lautet:
„Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.“
Jesus Christus sagt:
„Selig sind, die Frieden stiften,
denn ihnen gehört das Himmelreich.“
Es gäbe weniger Krieg auf dieser Welt.
Im Namen Gottes Frieden stiften
und Versöhnung.
Das ist unser Auftrag.
Gott schenke Ihnen, liebe Hörerin, lieber Hörer,
seinen Frieden!
Ihr Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen kurz vor 6


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