Von der Mittelstation aus sah man schon die Schafe weiden
Sölden (Österreich): Gaislachkoglbahn | Am vergangenen, sonnigen Wochenende, waren wir in Sölden und haben dort eine schöne, aber nicht unanstrengende Wanderung gemacht.
Erstmal ging's mit der Gaislachkoglbahn hoch zur Mittelstation. Von dort aus war es ein kurzes Stück entspannt einen Weg entlang, wo Schafe und Kühe friedlich auf der Wiese gegrast haben. Die kleinen Kälbchen haben sich auch ganz zahm von uns streicheln lassen. Süß!
Schnell ging es aber eine steile, rote Skipiste, die natürlich ohne Schnee war, nach oben. Kurz danach folgten unendlich erscheinende steile Single-Trails. Bei den vielen Pausen, die man ob der Anstrengung immer wieder machen musste, konnte man die atemberaubende Landschaft auf die Alpen und ins Söldener Tal genießen. Kurz vor dem Gipfel wurde es dann noch ganz abenteuerlich geröllig; ohne Wanderschuhe und abseits des zum Glück sehr gut rot-weiß markierten Weges hätte es da auch schnell gefährlich werden können.
Ganz oben konnte man dann nach ca. zweieinhalbstündiger Anstrengung und 900 überwundenen Höhenmetern umgeben von Alpen eine wohl verdiente Pause machen. Einziger Wermutstropfen war, dass die Bergstation der Gaislachkoglbahn umgebaut wurde und somit der Weg ganz hoch zum Gipfel bzw. auf die Aussichtsplattform versperrt war und die Baustelle natürlich auch etwas unschön aussah.
Nach der langen Pause ging dann der Abstieg auf der anderen Seite zum Gaislachsee, den man von oben aus schon entdeckt hatte. Je näher man ihm kam, desto besser konnte man seine schöne Herzform erkennen. An Schafen und Wasserfällen vorbei ging es dann relativ geradeaus wieder um den Berg herum zur Mittelstation zurück und mit der Seilbahn wieder runter nach Sölden. Unten angekommen konnte man noch bei Kaffee und Eis die letzten Sonnenstrahlen genießen, bevor wir uns von den Strapazen beim Saunieren in der Pension erholt haben.
Ein herrlicher Tag und eine sehr empfehlenswerte Wanderung - aber nix für Anfänger oder konditionell Schwache!
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