Mit allen Sinnen ins neue Jahr - Silvesterball in Stadtbergen bot kaum eine Verschnaufpause
Drinnen viel Schall und draußen viel Rauch: Bei einem bunten Unterhaltungsprogramm mit anschließendem Feuerwerk haben die Besucher des Silvesterballs im Bürgersaal Stadtbergen das neue Jahr begrüßt. Zahlreiche Feier- und Tanzlustige, darunter viele, die sich alle Jahre wieder dem traditionellen Ballspektakel in Stadtbergen hingeben, hatten sich dazu richtig in Schale geworfen. Die klassisch gekleideten Herren führten stolz ihre schmucken, oftmals in rote Roben gehüllten und perfekt geschminkten Begleiterinnen vor. Glanzvoll dekoriert in schwarz, weiß und silber war auch der Saal, auf dessen Parkett es nur selten eine Verschnaufpause vom Tanzen gab. Hüfte und Bauch blieben damit gewiss verschont von den Kalorien des delikaten Drei-Gänge-Menüs, mit welchem das Hopfengarten-Team den Gaumen verwöhnte.
Und auch für die Augen und Ohren war einiges geboten: Mit klassischen Operettenmelodien, darunter der berühmte „Feuerstrom der Reben“, bezauberten Elzbieta Milczarek (Sopran), Christopher Busietta (Tenor) und Gerhard Johannes (Klavier). Cha-Cha-Cha, Rumba, Samba, Paso Doble und Jive jeweils in lateinamerikanischer Formvollendung zeigten die A-Klasse-Tänzer Sarah und Florian Lettieri. Die Augspurgia-Showtanzgruppe hingegen ließ es mit viel beklatschtem Tanz und Gesang in Stil der 70er Jahre krachen. Weniger bunt, dafür umso mystischer war die Tribal-Fusion-Show der erst 15-jährigen Samira Saabet. Diese moderne Bauchtanzvariante kam gut an, auch wenn sie den meisten Ballbesuchern unbekannt gewesen sein dürfte. Zwischen den einzelnen Auftritten „lag Musik in der Luft“ und zwar vom Eric-Martell-Quintett.
Den Abend moderierte Stephanie Pietsch, die pünklich um Mitternacht dazu aufrief, das Gläschen Sekt zu heben. Die beiden Bürgermeister Prof. Dr. Anita Pfaff und Paul Reisbacher überbrachten sodann im Namen der Stadt Stadtbergen beste Neujahrsgrüße. Die Ballgäste – egal ob miteinander bekannt oder nicht – reichten sich die Hände. Wenig später traf man sich draußen vor dem Bürgersaal, um den farbenfrohen und rauchenden Funkenregen zu bewundern. Ans Nachhausegehen dachte da noch keiner. In champagnerseliger Laune wurde im Saal weiter gefeiert, bis sich die Runde gegen halb zwei Uhr nach und nach auflöste.




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