„Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!“

Alle freuten sich, gemeinsam einen schönen Nachmittag erleben zu dürfen.
 
Gudrun Jansen las die Weihnachtsgeschichte „Der Weihnachtsmuckel“ vor.
Augsburg: Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung gGmbH |

Die Sozialstation lädt zur gemeinsamen Adventsfeier in Heilig Geist ein

Über 120 Menschen kamen am Mittwoch, den 9. Dezember zum ökumenischen Adventsgottesdienst in die Pfarrkirche Heilig Geist und zur anschließenden gemeinsamen Weihnachtsfeier der Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung gGmbH in das Pfarrzentrum Heilig Geist. Alle fühlten sich wieder sehr wohl, es war rundum ein gelungener Nachmittag. Die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie die Mitarbeiterinnen der Sozialstation und Vertreter der Gesellschafter freuten sich sehr über den großen Zuspruch.

Der ökumenische Gottesdienst mit dem Friedberger Stadtpfarrer Pater Markus Hau und Pfarrer Benjamin Lorenz von der Auferstehungskirche in Hochzoll Süd stand diesmal unter dem Motto „Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!“. Das heißt „Wir sollen für den Herrn die Tür aufmachen und Gott an uns wirken lassen, denn er bringt Heil und Segen“, so Pater Hau. Gott kommt als Helfer und er bringt vor allem Barmherzigkeit mit, denn das Tor ist die Pforte der Barmherzigkeit. Auf der anderen Seite öffnet der Herr uns seine Türe, indem er zu uns kommt. „Mag ich ihn aber auch an mich heranlassen, in mein Leben hereinlassen?“ Für viele Menschen, die krank und auf Hilfe angewiesen sind, ist das nicht immer einfach. Pfarrer Lorenz betonte, dass es der Glaube an den Messias ist, auf denjenigen, auf den ich mich einlassen darf. Seine Tür ist offen. Es ist wichtig zu spüren, dass man nicht alleine ist.

Einsam war an diesem Adventsnachmittag niemand, denn alle hatten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und gesegnet zu werden. Möglich gemacht haben dies die Mitarbeiterinnen der Sozialstation, die ehrenamtlich den Fahrdienst besorgten und bei Bedarf die Gäste abholten und wieder nach Hause brachten. Für Rollstuhlfahrer war eigens ein Fahrdienst der Malteser im Einsatz.

Dass der Nachmittag so gut gefallen hat und alles perfekt geklappt hat, das ermöglichte das Team der Sozialstation unter der Leitung von Geschäftsführerin Gudrun Jansen. Sie hatten alles organisiert, so dass sich die Gäste wohl fühlen durften. „Ohne die fleißigen Helferinnen und Helfer, die mir bei der Organisation geholfen haben, beim Fahrdienst und in der Küche mit angepackt haben, wäre das nicht möglich gewesen“, bedankte sich Gudrun Jansen bei ihrer Begrüßung. Neben Kaffee und Kuchen wurde es den 120 Gästen nicht langweilig, ein attraktives Unterhaltungsprogramm sorgte für Abwechslung und viel Applaus.

Musikschule Jekic und die Kunstturnerinnen des TSV Friedberg sorgten für Unterhaltung

Als erstes musizierten Kinder der Musikschule Jekic aus Hochzoll. Besonders zahlreiche schöne Weihnachtslieder auf der Gitarre und dem Akkordeon animierten zum Mitsingen. Claudia Schmid begleitete am Klavier, so dass zum Ende gemeinsam Weihnachtslieder gesungen wurden. Gudrun Jansen hat eine Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln und Nachdenken mit dem Titel „Der Weihnachtsmuckel“ ausgesucht und vorgelesen. Mal schauen, wen das kleine Männlein, das direkt vom Weihnachtsmarkt kommt, noch besuchen wird.

Einen weiteren Programmpunkt des geselligen Nachmittags bildeten die elf Kunstturnerinnen des TSV Friedberg, die mit ihren akrobatischen Einlagen das Publikum begeisterten. Dass die Gäste an diesem Nachmittag viel Freude hatten, das sah man an ihren lachenden Gesichtern und den positiven Rückmeldungen.

Adventskalender des Lions Club Friedberg sorgt jeden Tag für Freude

Eine ganz besondere Aktion hat sich Gudrun Jansen in der diesjährigen Adventszeit einfallen lassen. Denn mit der Einladung zur Adventsfeier hat jeder einen Adventskalender des Lions Club Friedberg geschenkt bekommen. Jeden Tag werden 15 Nummern gezogen. „Unsere Patientinnen und Patienten machen so fleißig mit und sind jeden Tag aufs Neue gespannt, ob sie etwas gewonnen haben. In diesem Sinne kann man auch gemeinschaftlich Advent feiern und bleibt miteinander im Gespräch“, freut sich die Geschäftsführerin der Sozialstation.
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