Durch den Zivildienst zum "besten Beruf der Welt" gekommen - Ulrich Kraus ist neuer Wachleiter des Johanniter-Rettungsdienstes
Vor über drei Jahren hat Ulrich Kraus als Zivildienstleistender beim Johanniter-Rettungsdienst in Augsburg angefangen. Schon viele Jahre war er bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Affaltern aktiv, "und es war für mich klar, dass ich in den Rettungsdienst als Zivi will", betont der heute 23-Jährige. Schnell absolvierte er seine Ausbildung zum Rettungssanitäter und war gleich fest im Team integriert. "Vom Zivi zum Wachleiter, ich hab's geschafft", freut sich der sympathische Ulrich Kraus, "im Rettungsdienst zu sein, ist für mich ein in Erfüllung gegangener Traum!"
Derzeit absolviert Ulrich Kraus seine Ausbildung vom Rettungssanitäter zum Rettungsassistenten, "mein Traumberuf", wie Kraus erzählt. Sein Wissen in der Notfallrettung weiter ausbauen, das zählt für ihn klar zu seinen Zielen. "Er ist engagiert und setzt sich persönlich ein, er vertritt die Johanniter gut nach außen", betont Regionalvorstand Gertrud Streit-Doderer. "Wir wollten einem jungen, guten Mitarbeiter die Chance zur Entwicklung geben." Daher wurde Ulrich Kraus zum Wachleiter des Johanniter-Rettungsdienstes in Augsburg ernannt.
Manche Herausforderung bietet sich dem jungen Rettungsprofi: "Ich bin zwar häufig in der Notfallrettung dabei, aber meist nur als dritter Mann auf dem Wagen, weil ich den B-Führerschein habe", erzählt er. Nur mit dem Ersatzrettungswagen kann er selbst als Fahrer unterwegs sein, der reguläre Rettungswagen wiegt mehr als 3,5 Tonnen. Daher macht Kraus derzeit auch den CE-Führerschein, um den Rettungswagen jeden Tag selbst steuern zu können, aber "vielleicht auch mal in der Auslandshilfe mitwirken zu können". "Rettungsdienst ist für mich der beste Beruf der Welt", betont Ulrich Kraus voller Überzeugung. Vor seinem Zivildienst war er Energieelektroniker. "Das Wissen kann man auch hier in der Technik bei den Fahrzeugen einbringen", sagt er, und dabei verweist er darauf, dass er bisher auch als Materialwart beim Johanniter-Rettungsdienst tätig war.
Führerschein, weitere Berufs- und Zusatzausbildungen, neue Aufgaben kennenlernen - viele Herausforderungen stehen nun vor Ulrich Kraus bei den Johannitern. "Davor scheue ich mich nicht, für meinen Traumberuf tue ich alles gerne", erzählt er mit lachenden Augen. "Vor allem will ich aber erreichen, dass die Johanniter bei uns in der Region als Rettungsorganisation auch bekannter werden."
Mehr Informationen zum Johanniter-Rettungsdienst in Augsburg mit den Möglichkeiten zum Zivildienst oder ehrenamtlichen Engagement gibt es im Internet auf www.johanniter-augsburg.de




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