Die Evangelische Jugend trifft ins Schwarze

Mitten ins Schwarze

Die Evangelische Jugend Augsburg trifft

Die einen erinnert es an Indianerfilme, die anderen kennen es von den Olympischen Spielen oder aus der Zen-Meditation: Bogenschießen. Mit dem Sport kann man sogar physische und psychische Beschwerden behandeln. Pfeil und Bogen helfen bei der Körperwahrnehmung und bei der Konzentration.
Das evangelische Jugendwerk Augsburg fuhr mit 12 jungen Erwachsenen 3 Tage nach Oberwittelsbach. Unter der Leitung der Dekanatsjugendreferentin Andrea Trapp und dem Coach für Intuitives Bogenschießen Matthias Knie beschäftigen sich die jungen Erwachsenen hier mit persönlichen und spirituellen Fragestellungen.
„Die Schnelllebigkeit der Welt lässt uns oft gar nicht wahrnehmen, was tatsächlich in uns und um uns herum geschieht. Häufig bestimmt automatisiertes und erlerntes Denken und Verhalten unsere Handlungen. Wir beschäftigen uns eher mit der Zukunft oder mit

der Vergangenheit und leben so den einzig real existierenden Zeitpunkt (das Hier und Jetzt) kaum.“ erzählt Andrea Trapp.
Dieses Wochenende setzt gezielt andere Schwerpunkte. Bewusst hören, bewusst sehen, bewusst wahrnehmen. Was uns umgibt und was in uns vorhanden ist.
Mal raus aus dem Alltag fernab von Arbeit, Uni und Schule – mal nur in voller Konzentration mit den Händen arbeiten. In 10 Stunden fleißigen Sägens, Schleifens und Perfektionierens lernen die TeilnehmerInnen nicht nur, dass einige Probleme nur zu zweit gelöst werden können, sondern erleben auch, wie sich ein bloßes Stück Holz mit viel Geduld unter ihren Händen in einen eleganten und funktionellen Langbogen verwandelt. Mit dem Bogen und den ebenfalls selbstgemachten buntgefiederten Pfeilen wurde dann im nahegelegenen Wald die nötige Treffsicherheit geübt. Eine Fähigkeit, die symbolisch auch in anderen Bereichen des Alltags hilfreich sein kann. Um sich auf eigene Visionen und Träume zu besinnen, die zu einer gelingenden Lebensgestaltung beitragen können. Dabei spielen auch Fragen nach dem Sinn des Lebens eine Rolle: Wo stehe ich? Wo will ich hin? “Das intuitive Bogenschießen wird als Methode oft unterschätzt. Richtig angeleitet birgt es sehr viele Möglichkeiten; vor allem die, auf unbewusste Ressourcen zu zugreifen.“ sagt Matthias Knie.
Aufgrund der großen Bedeutung des Bogenschießens für uns Menschen und der damit verbundenen sprachlichen Symbolik, können wir auch heute noch sehr schnell vom Umgang mit Pfeil und Bogen auf unser tieferes Bewusstsein schließen. So wirkt das Bogenschießen auch jetzt noch pfeilschnell in unser Leben hinein.
Pfeil/Ziel auflegen – Spannen – Fokussieren – Konzentrieren – Schuss. Treffer!
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