Chemnitzer erkunden seltene Erden
Aue: Aue | Mitteleuropas einzige bekannte Lagerstätte für Seltene Erden wird unter Regie des neu gegründeten Chemnitzer Unternehmens „Seltenerden Storkwitz“ erneut erforscht. Im Delitzscher Ortsteil Storkwitz (Landkreis Nordsachsen) befindet sich das Vorkommen.
Durch neue Bohrungen will man deutlich mehr Vorkommen als zu DDR Zeiten finden. Geologen waren sich schon vor 35 Jahren einig, dass die Vorräte die schon erkundeten 38.000 Tonnen überschreiten könnten. Allerdings müsste man weiter in die Tiefe gehen.
17 Elemente der Seltenen Erden gibt es insgesamt, welche in Hightech-Branchen verwendet werden.
Im Erzgebirge und im Vogtland lässt der international tätige Konzern die Zinnvorkommen erkunden.
Nun wurde das neue Bohrprogramm angekündigt. Trotzdem man vom bisher besten bekannten SEE-Vorkommen in Deutschland spricht, bleibt laut Sächsischen Landesamt für Umwelt und Landwirtschaft die Kernfrage, wie groß die Vorräte wirklich sind und ob eine Förderung lohnt.
Die Studie erfordert viele Proben und sei teuer und ist langwierig.
Darf man schon jetzt gespannt sein, ob Delitzsch ins Zentrum geostrategischer Intressen gerät.

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