Wir die DLRG machen wasserfest im Kindergarten seit 15 Jahren

Die Vorschulkinder mit den zwei DLRGlern Uli Seidel und Siri Metzger
Nobbi und Rudi besuchen Deutschlands Kindergärten
Wir machen die Kinder "wasserfest"
Jedes Jahr vor dem Beginn der Badesasion starten die Rettungsschwimmer der DLRG vom Kreisverband Lahn-Dill unter Leitung von Uli Seidel ( Beauftragter des Kiga -Projektes) aufs Neue ihre Reise durch die Kindergärten des Lahn-Dill Kreises mit dabei auch Siri Metzger (OG Wetzlar) die auch schon seit 15 Jahren dieses Projekt mitbegleitet.
Diese verstärkte Aufklärungsarbeit ist jetzt im 15. Jahr aktiv. Seit dem ersten Kindergartentag im Jahr 2000 im Kindergarten "Rabennest" in Leun-Biskirchen haben bei dem Projekt bis heute 4500 Vorschulkinder im Lahn-Dill Kreis teilgenommen. Das ist eine stolze Zahl.
Sie sind waschechte Piraten und neugierige Forscher – wenn draußen die Sonne scheint, sind Kinder kaum zu bremsen und spielen gern stundenlang am Wasser. Damit die Kleinen wissen, wie sie sich währenddessen richtig verhalten, sollten sie die wichtigsten Bade- und Sonnenschutzregeln kennen.
"Stop" rufen die 21 Vorschulkinder vom Kindergarten "Rabennest"und "Zwergenland" in Biskirchen als der "Nobbi" nur so aus Spaß um Hilfe ruft, um Rettungschwimmer " Rudi" damit zu ärgern. Die Kinder und der Rudi erklären dem tollpatschigen Nobbi, warum man nicht aus Spaß um Hilfe rufen darf. Das ist eine von vielen Baderegeln die die Vorschulkinder im "Rabennest" und "Zwergenland" gelernt haben. Platschi und Rudi-Rettungsschwimmer sind Figuren in einem Puppentheater, mit dem am Ende des DLRG-Nivea-Kindergartentages das gelernte Wissen noch einmal spielerisch "abgefragt" werden. Ziel des Kindergartentages ist es, den Kindern das Thema Sicherheit im und am Wasser zu vermitteln. Das geschieht auf altersgerechte Art und Weise. Die Kinder erleben beispielsweise in einer Bewegungsgeschichte, wie der Wachdienst-Tag eines DLRG-Rettungsschwimmers abläuft und wie Menschen, die im Wasser in Not geraten, geholfen wird. Da bekommen die Kinder Ferngläser aus Papprollen, mit denen sie aufs Wasser schauen und aufpassen, das niemanden etwas passiert. Gemeinsam werden die gelbe und rote Flagge gehisst, wobei die Kinder lernen , das die gelbe bedeutet, dass Kinder und Nichtschwimmer nicht mehr ins Wasser gehen sollten, während die rote Flagge aufgrund einer Gefahrenlage Badeverbot für alle bedeutet. Dabei werden auch die zwei Rettungsgeräte die von der DLRG mitgebracht worden ( die Rettungsboje & der Rettungsball) von den Jungen und Mädchen ausprobiert. Über das Baderegellied und ein großes Baderegelpuzzle lernen die Kinder die Baderegeln kennen.
Die Resonanz aus den Kindergärten ist enorm. Eltern und Erzieher bestätigen uns, dass wir mit dem Programm die Kinder erreichen“, berichtet Uli Seidel vom DLRG Kreisverband Lahn-Dill
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