DLRG und Nobbi im Kindergarten in Aßlar-Bechlingen

Achtung es kommt ein Gewitter
Nobbi packt schon einmal die Badesachen und besucht die Kindergärten im Lahn-Dill Kreis … und war dieser Tage auch zu Besuch in Aßlar-Bechlingen


Die Wellen schlagen hoch, der Wind nimmt ordentlich Fahrt auf. Mitten aus dem Meer sind laute Hilfeschreie zu hören. Todesmutig stürzt sich eine Rettungsschwimmerin in die Fluten, um ihrer Freundin zu helfen. Puh, das ist gerade noch einmal gut gegangen. In Wirklichkeit spielte sich das Ganze in der Turnhalle des Kindergartens Flohkiste in Aßlar - Bechlingen ab und war nur ein kleiner Teil eines möglicherweise lebensrettenden Projektes, dem „DLRG / NIVEA Kindergartentag“.
Dafür fahren die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer und Kindergartenteamer des DLRG Kreisverbandes Lahn-Dill regelmäßig in die Kindergärten des Lahn-Dill Kreises. Unter Leitung von Uli Seidel (Beauftragter Kindergarten-Projekt) machten Verena Feiler (OG Wetzlar) und Annika Brückel (Ortsgruppe Solms), die Vorschulkinder „wasserfest“.
In einem zweistündigen Programm lernten die 9 Vorschulkinder vom Kindergarten in Aßlar-Bechlingen in einem spielerischen und altersgerechten Programm die wichtigsten Regeln rund um das Thema „Wasser“. Verpackt in einer Bewegungsgeschichte, einem Baderegelpuzzle, dem Ausprobieren zweier Rettungsgeräte, der Rettungsboje und dem Rettungsball, bekamen die Vorschulkinder schnell mit, dass Lernen auch richtig Spaß machen kann.
Was die Bechlinger Vorschulkinder in dem Programm gelernt hatten, konnten sie beim anschließendem Mitmach-Kasperletheater direkt in die Tat umsetzen, denn dort mussten sie „Rudi-Rettungsschwimmer“ helfen, der Robbe „Nobbi“ die Baderegeln beizubringen.
Zum Schluss kam dann Nobbi noch persönlich in dem Bechlinger Kindergarten vorbei und verteilte Urkunden an die Kinder.
Das Programm ist darauf ausgerichtet die Ertrinkungsfälle bei Kindern durch zielgerechte Prävention zu verhindern, betont Seidel und fügt hinzu, dass Wasser gerade Kinder nahezu magisch anzieht. Auch aktuelle Anlässe spielen eine Rolle für die Sicherheit und darüber hinaus sind die Ertrinkungszahlen vom letzten Jahr (2015) gestiegen – mit insgesamt 488 Ertrinkungstoten der höchste Stand seit 9 Jahren.
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