Acht-jähriger Junge mit dem Fahrrad auf der Autobahn als Geisterfahrer unterwegs,

Symbolbild (Foto: © Pixapay)
Aschaffenburg: Brunnen | Lebensgefährlicher Leichtsinn beschäftigte heute die Polizei Aschaffenburg.

Mehrere Autofahrer die auf der Autbahn A3 unterwegs waren, verständigten die Polizei am 27.05.2016 gegen 13,35 das dort ein Junge als " Geisterradler" unterwegs sei. An der Anschlussstelle Hösbach auf der Richtungsfahrbahn Würzburg entgegengesetzt zur Fahrtrichtung in die A 3-Einhausung sei der Junge auf die A3 eingefahren. Er benutze dabei auch den Seitenstreifen.

Sofort wurde eine Vollsprerrung in Richtung Würzburg veranlasst.
Bereits nach 5 Minuten und etwa einem Kilometer Fahrweg wurde der Junge unverletzt aus dem Verkehr gezogen.

Was er aber dann bei der Befragung erzählte lies die Beamten staunen.
Anscheinend handelte es sich um eine Mutprobe zwischen Freunden.
Mit seinem Freund war er auf einem Radweg entlang der Einhausung bei Hösbach unterwegs. Eine Wette wurde abgeschlossen.
10 Euro und ein Überraschungsei sollten die Belohnung für ihn sein, wenn er als Mutprobe die Abkürzung durch die Einhausung ( A3 ) nehme. Sein Freund hingegegen blieb auf dem Fahrradweg und fuhr weiter.

Die vermeindliche Wette hat der 8-jährige nun gewonnen.
Die verständigten Eltern des Kindes verhängten innerfamiliäre Strafen die sofort zum Vollzug kamen.
Die Ferien sind mit sofortiger Wirkung beendet worden, ebenfalls wurde das Fahrrad konfisziert.

Ob die Aussage der vermeindlichen Wette sich behauptet muss erst noch Ermittelt werden, da der Freund des " Geiserfahrers" noch nicht gefunden werden konnte.

Das dem Kind nichts passiert ist, hat er ausschließlich den umsichtigen Autofahrern zu verdanken, sowie der schnellen Information an die Polizei und deren Handeln.

gb
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.05.2016 | 15:56  
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