CCB Prinzenball 2012
Asbach-Bäumenheim: Schmutterhalle Asbach-Bäumenheim | Carneval-Club Bäumenheim
Bäumenheim liegt im alten Ägypten
Beim Prinzenball des Carneval-Clubs Bäumenheim wurden die Zuschauer in das Reich am Nil entführt. Die Aktiven zeigten wieder Tanzkunst vom Feinsten
Wenn in Bäumenheim Mumien wandeln, Kleopatra wieder zum Leben erwacht und mit Asterix und Obelix Zaubertrank trinkt, kann das nur eines bedeuten: Die „Schlafmützen“ laden zum Prinzenball. Pyramiden, eine riesige Sphinx und allerlei Schmuck aus der Zeit der Pharaonen ließen die Schmutterhalle in ägyptischem Glanz erstrahlen.
Der ganze Hofstaat des CCB und Präsident Holger Bügelsteiber, gebührend ganz in Erscheinung eines großen Pharaos, begrüßten die nahezu 650 Gäste. Besonders begrüßt wurden Bürgermeister Otto Uhl sowie Vertreter der benachbarten Faschingsvereine wie Donauwörth, Huisheim und Rain. Zuvor hatte die Polkaformation den Zuschauern eingeheizt. Unter Fanfaren der Donauwörther Band „Jollysound“, marschierten die Kinder- und Teenietanzgruppen ein.
In ihrer Mitte das neue Kinderprinzenpaar. Prinzessin Emely I. (Lang), Wüstenblume im Morgenrot und Prinz Tobias III. (Zinsmeister), Falke über den Zitadellen von Kairo legten einen souveränen Walzer aufs Parkett. Geboren am Faschingsdienstag wurde Prinz Tobias das Carnevals-Fieber praktisch schon in die Wiege gelegt, und als Tochter eines richtigen CCB-Prinzenpaars war auch Emely I. natürlich genau die Richtige für diesen „Job“.
Rambazamba im Publikum
Hofmarschall Andreas Seilz führte in gewohnt mitreißender Art durch den Abend und animierte das Publikum zum „Rambazamba“. Kinder- und Mittelgarde mit ihren Tänzen „Biene Maja“ und „Grease lightning“ sorgten für Partystimmung und auch das Kinderprinzenpaar zeigte mit seinem „Party Rock“, dass es nicht nur den Walzer beherrschte.
Gespannt warteten viele Gäste auf das neue Prinzenpaar. Die Identität der beiden war wochenlang geheim gehalten worden. Mit unverkennbarem Stolz betraten schließlich Prinzessin Julia I. (Huber), Tochter des blauen Nils und Prinz Stefan II. (Hörmann), Oberster Feldherr Ägyptens, zur Inthronisation die Bühne und nahmen ihre Zepter in Empfang. Trotz großer Sorge der Prinzessin, die Linksdrehung beim Walzer zu verpatzen, wie Hofmarschall Seilz verriet, schafften die beiden auch diese Herausforderung. Für regelrechte Euphorie beim Publikum sorgten die Zwei aber mit ihrem Showtanz. „Die Geschichte muss umgeschrieben werden“, verkündete der Hofmarschall, denn Kleopatra machte sich Caesar wohl mit einem Verführungstanz hörig, wie das Prinzenpaar anschließend eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Bei so vielen Showtänzen gab es auch für die Gäste kein Halten mehr. Unter stimmungsvoller Tanzmusik von „Jollysound“ wirbelten viele Paare über die Tanzfläche. Ob nun verkleidet als Ägypter oder nicht, auf den Stühlen hielt es nur wenige. Für die Lacher des Abends sorgte der Elferrat. Dieser zeigte das wahre Ende der Königin aller Königinnen. Durch den Zaubertrank von Asterix und Obelix in einen Mann verwandelt, wollte diese nicht mehr Leben und warf sich „Schnappi“, dem Krokodil zum Fraß vor.
Die Mottoformation zeigte eindrucksvoll, was nachts in Kairo so los ist. Ägyptisch gekleidet und geschminkt öffneten die Mädels und Jungs erst einmal die Tore ihrer Pyramide um dann wie der Wüstenwind über die Bühne zu wirbeln.
Die Teenies des CCB bewiesen wieder einmal Extraklasse mit ihrem flotten Tanz zu Enrique Iglesias – bald reif für die Showformation.
Schwierige Akrobatikeinlagen
Als der Abend sich gegen Mitternacht neigte, gab es auch für die „Schlafmützen“ kein Halten mehr. Die Showformation vollführte wieder einmal mit ihrem Tanz „Escapade“ eine absolute Meisterleistung der Tanzkunst. Mit neonfarbenen Leuchtstäben ausgestattet, hüllten die Tänzer die Bühne in grelles Licht. Die schwierigen Akrobatikeinlagen in ihrer Show gingen buchstäblich bis unter die Decke und raubten dem Publikum den Atem. Mitreißend und energiegeladen und motiviert nur für ihr Publikum!
Besonders gerührt war gegen Ende des Abends Holger Bügelsteiger. Dutzende kleine und große CCB-Kollegen gratulierten dem Präsidenten des Carneval-Clubs mit Blumen zum Geburtstag. Das wochenlange Training und die Proben bis in die Nacht mit „Füßen wie Stein“ hatten sich also gelohnt, resümierte er. Durch seine unterhaltsame, professionell geplante und abwechslungsreiche Show bewies der CCB wieder einmal zu Recht, dass er in Fasching Maßstäbe setzt.



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