FREIE WÄHLER besuchen im Rahmen ihrer Frühjahrsklausur die Universität Erlangen

Schmidt ermutigte die Studenten, sich hier nicht länger vertrösten zu lassen. „Dieses Ticket ist viel zu lange am fehlenden Willen der Kommunen zu einer Solidargemeinschaft gescheitert. Ich bin jederzeit bereit, mit den Studenten Schulter an Schulter für ein Semesterticket zu kämpfen, das in vielen bayerischen Städten längst prima funktioniert.“


Bauer: Der Sanierungsstau muss beendet werden


München. Einsturzgefährdete Hörsäle, provisorische Ersatzräume, Flickschusterei – das ist der Alltag an der Universität Erlangen-Nürnberg. „Wie in vielen anderen bayerischen Universitäten herrscht auch in Erlangen ein massiver Sanierungsstau“, stellte Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Mitglied im Hochschulausschuss, fest.

Im Rahmen ihrer Frühjahrsklausur besuchte die Fraktion die Universität und informierte sich im Gespräch mit der Universitätsleitung sowie Studentenvertretern über aktuelle Sorgen und Anliegen der Hochschule. Der Bauunterhalt sei in der Tat derzeit das größte Problem der Universität Erlangen, bestätigten Prof. Dr. Antje Kley, Vizepräsidentin für Lehre, und Kanzler Thomas A.H. Schöck übereinstimmend. Die Mittel des Freistaates reichen derzeit gerade für die notwendigsten Reparaturarbeiten, von einem langfristigen Substanzerhalt könne keine Rede sein. „Es ist unabdingbar, dass der Freistaat hier mehr Geld in die Hand nimmt, um die richtigen Weichen für die Bildung unserer Kinder und die kommenden Generationen zu stellen“, forderte Bauer.

Prof. Dr. Michael Piazolo, hochschulpolitischer Fraktionssprecher und Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kunst, versicherte, dass die FREIEN WÄHLER sich bei den Verhandlungen über den kommenden Doppelhaushalt für ein deutlich höheres Budget einsetzen werden: „Wenn wir jetzt nicht schnell handeln und die Investitionen spürbar steigern, ist der Substanzverfall nicht mehr aufzuhalten.“

Auch Gabi Schmidt, Abgeordnete aus Mittelfranken, äußerte sich empört: „Die
Gebäude werden in unverantwortlichem Maße vernachlässigt, bei der hohen Studierendenanzahl ist das geradezu fahrlässig.“

Den Studierendenvertretern war die Einführung eines einheitlichen, günstigen Semestertickets ein wichtiges Anliegen – insbesondere wegen der über mehrere Städte verstreuten Universitätsgebäude. Schmidt ermutigte die Studenten, sich hier nicht länger vertrösten zu lassen. „Dieses Ticket ist viel zu lange am fehlenden Willen der Kommunen zu einer Solidargemeinschaft gescheitert. Ich bin jederzeit bereit, mit den Studenten Schulter an Schulter für ein Semesterticket zu kämpfen, das in vielen bayerischen Städten längst prima funktioniert.“
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