Bauer: Wo bleibt der Rettungshubschrauber für Westmittelfranken?

Ansbach: Westmittelfranken |

Bauer: Wo bleibt der Rettungshubschrauber für Westmittelfranken?



Sachsen b.Ansbach (mm) - Seit Anfang letzter Woche ist der Rettungshubschrauber in Augsburg im Einsatz. Der Fertigstellungstermin für eine Rettungshubschrauberstation in unserer Region Westmittelfranken und Nordschwaben ist jedoch immer noch nicht bekannt, trotz der mehrfachen Zusagen des Innenministers Joachim Herrmann.

Ein Luftrettungsgutachten, das aus dem Jahre 2008 stammt, zeigt klar und deutlich auf, das die Region Westmittelfranken einen weißen Fleck auf der Landkarte Bayerns darstellt. In einer Plenarrede am 18.07.2012 hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann zugesichert, dass der Rettungshubschrauber ab Januar 2013 fliegen wird.

„Dieser Termin ist längst vorbei! Seit mehr als sechs Jahren betreiben CSU und Staatsregierung ihre übliche Hinhaltepolitik, die unverantwortlich für die Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatregion ist“, stellt der mittelfränkische Landtagsabgeordnete Dr. Bauer wieder einmal fest.

Der einzig gewählte Frankensprecher im Bayerischen Landtag sieht weiterhin große Nachteile für die Region und fordert die CSU zum wiederholten Male zum umgehenden Handeln auf. Er fordert unmissverständlich einen konkreten Termin für die Inbetriebnahme und wird sich auch weiterhin parlamentarisch für die Belange unserer Region einsetzen.

Auch die prekäre Notarztsituation in unserer Region stimmt Dr. Bauer nachdenklich. In einer aktuellen Anfrage zum Plenum von Bauer in der letzten Woche behauptet Innenminister Herrmann in seiner schriftlichen Antwort, „dass die notärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Großen und Ganzen sichergestellt sei, da ja auf einen Rettungshubschrauber zurückgegriffen werden könne.“ „Wie soll das funktionieren, wenn kein Rettungshubschrauber für Westmittelfranken zur Verfügung steht?“, empört sich Dr. Bauer.

Dr. Bauer abschließend: „Ich habe mich in der Vergangenheit vehement dafür eingesetzt, dass unsere Region nicht vernachlässigt wird. Ich werde auch künftig nicht locker lassen und dafür kämpfen, dass der Rettungshubschrauber so bald wie möglich in unserer Heimat fliegt. Die notärztliche Versorgung und der bodengebundene Rettungsdienst in unserem Gebiet müssen zudem verbessert werden, damit Menschenleben nicht länger gefährdet sind!“
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