Rund um den Schreckenberg

Da ist noch was zu holen. :-)

So langsam scheint sich der Sommer wieder bei uns einzufinden. Zumindest ließ sich die Sonne endlich für längere Zeit blicken und es wurde auch deutlich über 10 Grad warm. Allerdings blies auf den offenen Feldern und auf den Höhen ein ordentlicher Wind.

Der aber war nun wirklich nicht Schuld, dass wir für unsere kleine Wanderung rund um bzw. auf den Schreckenberg mahr als dreieinhalb Stunden brauchten, obwohl die Strecke vielleicht nur etwa sechs Kilometer lang war.

Ausgangspunkt dieser kleinen Tour war die Glasstipperei Hannawald, welche sich am Dörfler Weg hoch oben in Buchholz befindet.
Von dort ging es auf einem Feldweg Richtung Frohnau. An einem Maisfeld dannmachte Manuela eine Entdeckung nach der anderen und ich musste mich ganz schön sputen, all dies einzufangen, was sie mir zeigte. Einfach war dies wirklich nicht, denn die Windböen waren des öfteren schneller. :-)

Glück hatten wir aber dennoch, ließen sich doch in unsere Nähe u.a. ein Goldammer und einige Falter nieder. Besonders ein Bläuling, den wir hier noch nie gesichtet hatten, hatte es Manuela angetan. So klein wie der war, so schön war er auch. Zunächst konnte ich von einem solchen nur ein Foto machen, denn er war sofort wieder weg.

Nachdem wir etliche Insekten am Maisfeld aufgenommen hatten, ging es weiter Richtung Schreckenberg. Auf diesem befindet sich eine Ruine, von welcher viele meinen, sie sei mausealt. Aber nichts da. Die romantisierende Burgruine wurde erst zwischen 1854 und 1856 errichtet.
Der Burgturm mit den angedeuteten Ruinenresten wurde aus Privatmitteln reicher Annaberger sowie durch die hiesige Firma Eisenstuck & Co finanziert und durch Arbeitslose und Tagelöhner errichtet. Als Initiator gilt der Geheime Regierungsrat Carl Friedrich Reiche-Eisenstuck. Zu einer Zeit starker wirtschaftlicher Rezession diente die Baumaßnahme insbesondere als Notstandsarbeit - im heutigen Sinne eine ABM.

Nachdem wir von da oben auch ein wenig die herrliche Aussicht genossen, ging es hinunter Richtung Frohnauer Hammer. Auf dem Weg dahin kamen wir an einer Weide vorbei. Auch da gab es wieder für Manuela etwas interessantes zu sehen: ein Kalb säugte. Wenig später kam ein zweites, schon etwas größeres hinzu und schnorrte sich auch durch.

Ein paar Meter weiter des Weges war Manuela wieder hinter den kleinen Tierchen her: Falter, Spinnen, Hummeln, Käfer...
Und wieder entdeckte sie einen Bläuling, so dass wir noch zwei weitere Bilder von diesem haben. Bereits vorher hatte sich ein Mauerfuchs von seinen besten Seiten gezeigt.

Fast zu Hause auf einer Wiese, wo einstmals der Schlachthof stand, dann wieder eine Entdeckung: wie zirpt ein Grashüpfer. Das haben wir in diesem Video festgehalten:

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Axel Haack aus Freilassing am 11.08.2011 um 16:56 Uhr  
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