Imkerlyrik, bei meinen Bienen

Imkerlyrik: habe ich im Internet gefunden, ausgedruckt hängt es im Bienenhaus
Imkerlyrik
Wenn ich zu meinem Stande geh’
Und tausend Bienen um mich seh’
Und hör’ das allvertraute Summen,
Dann müssen Gram und Leid verstummen.
Dann denk ich nicht an Gut und Geld,
Nicht an den Hader in der Welt,
Nicht an den Lärm in allen Gassen,
Nicht an der Feinde grimmes Hassen.
Noch an der Freunde Neid und Spott!
Dann dank’ ich still nur meinem Gott,
Daß er allhier auf dieser Erden
Dies Heim des Friedens mir ließ werden!
Kehr’ ich vom Bienenhaus zurück
Ist aufgehellt der trübe Blick.
Denn, was mir grau und schwer erschienen
Das gab ich meinen lieben Bienen.
Die trugen’s in die Luft hinaus,
Gleich allem Schmutz aus ihrem Haus
Und was sie mir dafür gegeben,
Ist neue Kraft zu neuem Leben!
@ Dieter eine sehr schöne Imkerlyrik !!!!
Mir ging es genauso, als ich noch geimkert habe, der Stand ist eine Oase der Ruhe, wo sich nicht Jeder hintraut.
Nicht alle können den alltägliche Schmutz nach draußen tragen, Du kannst es , Gott sei Dank.
Es ist der Bienen Wunsch und Wollen:
uns erfreu'n mit ihren Pollen.
Sie sammeln früh, sie sammeln spät,
bestäuben Blüten, wo's nur geht.
Doch unsr'e Auen, unsre Wiesen,
lassen kaum noch Blüten sprießen.
Immer ärmer wird das Land:
Was blüht denn noch am Wegesrand?
Blumenwiesen sind nicht "in",
sind zwar schön - doch kein Gewinn
lässt mit ihnen sich erzielen,
und aus diesem Grund verfielen
immer mehr dem neuen Denken:
Was Du anbaust, muss dir schenken
rasch Gewinn und Kapital!
Deshalb steh'n in Flur und Tal,
nur noch Korn und Mais, zumal
ein Landwirt kaum noch leben kann,
von Milch und Vieh und Erntesegen.
Drum sucht er nun nach neuen Wegen:
für Biosprit und Biogas
bekommt er für sein Korn noch was.
Womit die Bauern Geld verdienen,
ist leider selten zum Wohl der Bienen.
gut geschrieben
ich hab momentan eine Hemmschwelle zu überbrücken
Dieter, Roland, schön habt Ihr die Imkerlyrik rübergebracht. Danke
Bienchen in aller Munde, schönes Thema, selbst in der Zeitung ein Bericht über Imker-Paten des Imkervereins Kirchhain und Umgebung, die Natur lebt,
schöne Imkerlyrik darüber!
1. Ich habe noch nie lilafarbene Bienen gesehen.
2. Die superschönen Gedichte werden gespeichert. Danke dafür.
a. Ein schönes Bild vom Imker. Die Lichtverhältnisse haben wohl dafür gesorgt, dass das Blaue Hemd des Imkers Dieter-Karl sich in den Bienen spiegelte.
b. Die Imkerlyrik wurde dankenswerterweise nachgeliefert. Sie zeigt uns wieder einmal: " Wir wissen offensichtlich alle über Gut und Böse Bescheid, aber sind wir bereit etwas zu tun"?
Hallo Dietmar: lilafarbene Bienen, eine Neue-Sorte:
Toleranz gegen Varroa - Milben & Viren, dann wäre ich der "König"!!!
To|le|r?nz
1. (ohne Plural) das Tolerantsein (1); Duldsamkeit.
2. begrenzte Widerstandsfähigkeit des Organismus gegenüber schädlichen äußeren Einwirkungen, bes. gegenüber Giftstoffen od. Strahlen (Med.).
(c) Dudenverlag.

... und wo ist die Lyrik?