Der Tag erwacht

Es ist noch dunkel, ich gehe in die Küche und mache mir einen Kaffee. Im Haus ist es noch ruhig. Ich gehe ins Wohnzimmer, lege eine CD ein, öffne die Terrassentür, und setze mich auf das Sofa. Kühl ist die Morgenluft, und die Wolldecke, die auf dem Sofa liegt, ziehe ich über meine Beine. Obwohl kühl, ist die Luft doch angenehm. Aus den Lautsprechern höre ich leise die Morgenstimmung von Edvard Grieg. Ich liebe es diesen Klängen zu lauschen. Es ist zu spüren wie der Tag erwacht und die Sonnenstrahlen sich ihren Weg suchen. Langsam wird es auch hier hell. Ich nehme meine Kaffeetasse und finde das Getränk heute wieder köstlich. Ich schaue hinaus und finde es immer wieder putzig auf dem Fußweg Hasen zu sehen. Sie haben keine Eile wieder ins Gebüsch zu verschwinden. Schön ist es etwas Natur vor der eigenen Haustür zu haben. Ja, schön ist der Morgen. Auf meinem E Piano stehen die leichten Noten von Morning has broken, 1931 von Eleanor Farjeon geschrieben. Cat Stevens machte dieses Lied 1971 bekannt. Ich werde es später, wenn wieder Leben im Haus erwacht ist spielen. Der Tag ist jung und ich überlege was ich heute unternehme. Ich könnte gleich auf den Wochenmarkt gehen. An jedem Stand ein anderer Duft. Obst, Gemüse und die frischen Backwaren einfach lecker. Ich schließe die Terrassentür und mache mich auf den Weg ins Bad. Meine Kleidung habe ich auch schnell gewählt. Ich ziehe den Mantel über, nehme Tasche und Schlüssel, und mache mich auf den jungen Tag zu genießen. Welt ich komme.
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2 Kommentare
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Rainer Bernhard aus Seelze | 07.01.2016 | 22:31  
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CHRISTINE Stapf aus Amöneburg | 08.01.2016 | 19:35  
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