JGV Mittelhessen: Zufriedene Teilnehmer bei JGV MH-Seminar über die Nachsuche auf Schalenwild mit Wildmeister Borngräber

Teilnehmer des JGV MH-Seminars 2013 mit Wildmeister Hans-Joachim Borngräber
Grundseminar „Nachsuche auf Schalenwild mit dem Fährtenschuh“
mit Wildmeister Hans-Joachim Borngräber.
Vom 27.-29.9.2013 richtete der JGV Mittelhessen ein Grundseminar „Nachsuche auf Schalenwild mit dem Fährtenschuh“ auf dem Hof Fleckenbühl in Cölbe bei Marburg aus.
Als Referent konnte der allseits bekannte Wildmeister Hans-Joachim Borngräber gewonnen werden. Jeder wusste nach kürzester Zeit „das ist ein Profi und er weiß, von was er redet“.


11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hunden konnten erfahren und lernen, wie Hunde auf die Fährtenarbeit eingearbeitet werden.
Dazu gehörten neben umfangreichen theoretischen Elementen insbesondere das Legen und Arbeiten einer Schleppe, aber auch das Legen und Arbeiten einer Krankfährte mit dem Fährtenschuh.
In angenehmer Atmosphäre der Tagungsräume des Hofs Fleckenbühl konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer neues Wissen hinzugewinnen oder vorhandenes Wissen erweitern.
Besonders interessant waren die Ausführungen zu den Vorteilen der Fährtenschuhfährte und die Besonderheiten, die bei der Fährtenarbeit im „Echtbetrieb“ auftreten können.
Theorie und Praxis kombinierte Wildmeister Borngräber in einem ausgewogenen Verhältnis, Langeweile oder Leerläufe gab es im Seminar nicht.

Am 2. Seminartag wurden im Revier Brandl in Cölbe 8 Fährten mit dem Fährten-schuh exakt ausgebracht und am Nachmittag gesucht.
Ein großes Dankeschön an den Revierinhaber Roland Brandl für die Möglichkeit, das Seminar in seinem Revier durchzuführen.
Am 3. Seminartag war die Arbeit an der „Pendelsau“ angesagt. Ein ca. 40 Kg Frischling (tot) wurde so in ein mit Zweigen getarntes Gestell gehängt, dass er mit einem Seil bewegt werden konnte.
Die Hunde wurden auf einer vorbereiteten Fährte bis etwa 30 Meter vor die Sau geführt und dann geschnallt. Jetzt konnte man Stärken und Schwächen der einzelnen Hunde begutachten, wie sie mit der Situation fertig wurden, als plötzlich ein Stück Schwarzwild aus dem Gebüsch hervorbrach.
Auch der 3. Tag ging zu Ende und bei der Abschlussbesprechung war den meisten klar, dass dieses Seminar 2014 eine Fortsetzung finden solle.
Es wird angestrebt, das Seminar in Nordhessen im Bereich des Reinhardswald durchzuführen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zufrieden.

Norbert Hunold, Seminarleitung 2013 - JGV Mittelhessen
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Mira Hausen aus Amöneburg | 12.10.2013 | 17:40  
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