JGV Mittelhessen: VJP-Bericht von Brigitte Hunold

Prüfungsgruppe VJP 2015 / VDD Hessen / B. Hunold
„VJP – die Zuchtprüfung, zu der die natürlichen jagdlichen Anlagen des
Junghundes durch entsprechende Vorbereitung soweit geweckt sein sollen, dass Nasengebrauch, Spurwille, Suche, Vorstehen und Führigkeit beurteilt werden können“


Das war unser Ziel, als wir im Februar dieses Jahres erstmalig am Hundekurs des Verein Deutsch Drahthaar Hessen (VDD Hessen) und den Ausbildungsseminaren des Jagdgebrauchshundverein Mittelhessen (JGV Mittelhessen) teilgenommen haben.
Gar nicht so einfach für eine Erstlingsführerin mit einer passionierten Deutsch Drahthaar-Hündin, das in der Prüfungsordnung benannte „Wecken der Anlagen“ in den einzelnen Fächern in die Praxis umzusetzen!

Beispielhaft möchte ich hier das „richtige“ Ansetzen zur Hasenspur, das „richtige“ Führen des Hundes in der Suche und das „richtige“ Verhalten beim Vorstehen nennen.
Zeit- und arbeitsintensive Vorbereitung waren nötig, um aus einer Hundeführerin und einem jungen Hund ein Team für die Prüfung zu machen und den Grundstein für das spätere gemeinsame Jagen zu legen.

Mein besonderer Dank hierzu gilt dem Spezialisten für die Feldarbeit des JGV Mittelhessen, Frank Merkel, dem in zwei Seminaren mit sehr viel Engagement und Herzblut eine optimale Einweisung in die Suchenarbeit und das Vorstehen gelungen ist.

An dieser Stelle möchte ich mich auch aufrichtig für die Unterstützung durch den VDD Hessen bedanken. Stellvertretend für das gesamte Ausbildungsteam, das mich und meinen Hund in den wöchentlich stattfindenden Übungsstunden kompetent auf die Prüfung vorbereitet hat, sei hier das Engagement von Yvonne Scoggins genannt.

Am 12.04.2015, 07.00 Uhr, war es dann so weit:
Die VJP des VDD Hessen um Buchenbrücken.
Gestartet sind wir bei optimalen Witterungsbedingungen und mit einer Richtergruppe, die nicht nur fair bewertete, sondern insbesondere für alle Fragen zur Verfügung stand und Unsicherheiten und Nervosität der einzigen „Unerfahrenen“ in unserer Prüfungsgruppe sehr wohl zu handeln wusste.
(Frau Günter, Herr Liebelt, Herr Gierich und als Richteranwärterin Frau Schleicher)
Das Buchenbrückener Revier unter der Führung des Pächters und Mitrichters, Herrn Gierich, bot gute Möglichkeiten zur Hasenspur und zum Vorstehen an Federwild, die jeder Hund mehrfach nutzten konnte.

Am frühen Nachmittag dann das Prüfungsergebnis: Mit 72 Punkten (davon eine 11 in der Spurarbeit) und einem spurlauten Hund durfte ich die Prüfung beschließen.

Ein Ergebnis, über das ich mich ganz besonders gefreut habe und das nicht nur durch die investierte Arbeit mit dem Hund, sondern auch aufgrund der erfahrenen Unterstützung und Motivation vor und während der Prüfung zustande gekommen ist.

Dafür meinen Dank!

Brigitte Hunold mit Bera vom Eichkopf
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