Demenzdorf in Alzey (Rheinland-Pfalz) ab wann?

Alzey: Tönebön am See - Demenzdorf | Das Demenzdorf in Alzey sollte schon seit langem eröffnet sein. Der Entwurf befindet sich aber seit Jahren in der Prüfung. Das Hauptproblem soll die heimrechtliche Bewertung sein. Nach der letzten Meldung der Rhein-Main-Post aus Juli 2014 hoffen die Projektplaner, noch dieses Jahr die Genehmigung für das Projekt zu bekommen. Der Entwurf soll zwar als stationäre Einrichtung gelten aber der Status der Experimentierklausel soll beibehalten werden. Es ist jetzt abzuwarten, ob das Projekt „Demenzdorf in Alzey“ durchgesetzt wird. Außer der Nachricht der Rhein-Main-Post gibt es keine weitere Meldung.

Was ist ein Demenzdorf?

Ein Demenzdorf zählt zu alternativen Betreuungsformen, nach denen schon jetzt eine große Nachfrage auf dem deutschen Markt herrscht. Besonders bei Demenzkranken ist die Situation schwierig. Das Thema Demenzdorf ist jedoch ziemlich umstritten. Die Kritiker dieser Wohnform behaupten, dass so ein Dorf eine abgeschlossene Welt ist und das Gegenteil der Normalität darstellt.
Die Befürworter sind der Meinung, dass die Bewohner des Dorfes so viel Normalität wie möglich bekommen. Sie können z. B. essen was und wann sie wollen. Daneben bekommen die Patienten vollstationäre medizinische Versorgung.

Geschichte der Demenzdörfer in Deutschland

Am 18. März 2014 in Hameln wurde das erste Demenzdorf „Tönebön am See“ in Deutschland eröffnet. Die Bewohner des Dorfes sollen aus dem Alltagsleben nicht ausgeschlossen sein. „Wir wollen dem Alltag so viel Normalität wie möglich geben“, betont Dieter Joschko, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums. Das Modell selbst ist nicht innovativ. Seit Jahren bilden die Pflegeheime in Deutschland Wohngruppen mit Demenz. Es gibt auch immer mehr sog. Demenz-WGs.
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