Arbeit im Büro in den 1950er Jahren.


Gegenüber heute war es ein Horror. Das Schreibmaschinenschreiben meine ich.
Dafür herrscht heute der Computerwahnsinn. Da ist die Zeit, die ein Tippfehler in Anspruch nahm, eine Lapalie dagegen, wenn das Programm nicht läuft.
Also ich bin froh, dass ich nicht mehr mit der Schreibmaschine arbeiten muss - keine Textbausteine, keine Rücktaste, kein Ausschneiden/Einfügen, keine abgespeicherten Mustertexte, kein Mehrfachausdrucken usw. Ich möchte diese Technik wirklich nicht mehr missen. Zudem läuft immer mehr papierlos, das ist fein! Allerdings gab es damals noch nicht sooo viel Telefonate, weil viele Leute noch kein privates Telefon hatten - aufs Telefon könnte ich fast verzichten (außer bei Notfällen).
Ja ich kann mich da auch noch an meine Lehrzeit erinnern. Damals war es doch toll,oder?
Aber heute, kaum mehr vorstellbar.l
Ja wenn man die Technik versteht, dann ist vieles angenehmer und leichter geworden.
Das waren noch Zeiten !
..Aber etwas "menschlicher" ging es doch zu.
Och, Manfred, bei uns im Büro geht es auch sehr menschlich zu - trotz der PC's :-)
Um so besser !!!!
Ich wünsche es allen. Leider gibt es aber auch gegenläufige Erfahrungen.
Zu dieser Zeit gab es noch das Telefonfäulein, das die Gespräche verbunden hat.
So ein altes Telefon hatte ich auch noch auf dem Schreibtisch.
Wir haben jetzt noch so ein Telefon - aber ganz freiwillig, zu Hause und in hell aus Bakelit mit grünen Ziffern hinter der Wählscheibe.
Das "moderne" Telefon im Büro quatscht uns stattdessen ungefragt voll: "Ihre Auswahl wurde erkannt - sie können jetzt auflegen!" oder "Sie haben sich aus der Gruppe geschaltet!" (peinlich, wenn man nach dem Klogang mal vergessen hat, es sofort zurückzunehmen) und solche Sachen. Echt nervig!
Nettes Foto! Da musste man schon doller in die Tasten hauen, bei so einer mechanischen Schreibmaschine. Am Ende der Zeile immer das `Bing` .. und wehe, es gab einen Tip-Fehler