Die Macht des Stärkeren soll sich darin äußern, dem Schwächeren zu helfen. 2

Markttag in Nottingham
 
Earl of Nottinham verkündet die bevorstehende Heirat seiner Tochter mit dem französischen Grafen von La Marche
Altusried: Freilichtbühne | Schon Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende ist der Begriff Gerechtigkeit eine Botschaft, die nur zu gerne immer wieder vergessen wird. Ein antiker Philosoph zitierte darum den Satz „Die Macht des Stärkeren soll sich darin äußern, dem Schwächeren zu helfen. Auch im Mittelalter spürten die unteren Schichten dies deutlich. Daraus entstand dann Robin Hood. Denn er nahm den Reichen und gab den Armen.
Nun durften wir diese Ballade auf einer gigantischen Bühne erleben, wo Hunderte von Ehrenamtlichen uns verzauberten, mit spannenden Kämpfen und Liedern die unter die Haut gingen.
Das Stück begann mit einem großen Sonnwendmarkt, wo der Earl of Nottingham die von ihm gewünschte Hochzeit seiner Tochter mit einem französischen Grafen verkündete.
Plötzlich rückten die Soldaten aus, um zwei Wilderer mit Beute zu fangen. Grausam sollten sie bestraft werden, die Zwei, die aus Hunger wilderten. Diese Ungerechtigkeit schockiert Robert Locksley und er gerät mit Gattlin in Streit, wobei er diesen tötet und fliehen muss.
Er landet mit seinem Freund im unheimlichen Sherwood Forest und werden von Gesetzlosen aufgescheucht. Wieder gibt es einen Kampf und Robin stellt sein Können unter Beweis und wird von Little John aufgenommen.
Wären dessen sinnt man in der Stadt auf Rache an Robert Locksley, jetzt Robin genannt. Indessen verschwindet Comtesse Marian um der Zwangshochzeit zu entgehen, mit ihren beiden Freundinnen heimlich in den Forest!
Am Bach entdecken die Freunde und Little John eine schwimmende Kirche mit einem singenden Mönch und seine Hühner. Auch diese gehören nun in den Forest.
Noch eine ungewöhnliche Beute kommt am Lager an. Es sind die drei Frauen. Was nun, soll man sie ausrauben oder Lösegeld erpressen. Während das noch diskutiert wurde nimmt eine der Frauen beherzt das Wort und stellen sich als einfache Handwerkertöchter vor, wo nichts zu holen ist. Der Mönch plädiert auf eine gewaltfreie Lösung. Es gibt Unruhe im Wald und Robin bringt die Frauen in Sicherheit.
Ein Steuereintreiber war überfallen worden und Jubel bricht bei den Geächteten aus, als sie das viele Geld sahen.
Doch wie aus dem Nichts tauchen maskierte Kinder auf und fordern das Geld. Zu spät merkten die Rechtlosen, dass auch in ihrem Rücken diese Kinder waren, und die Beute wegschafften. Bruder Tuck ist überzeugt, dass die Kinder die Beute teilen wollten. Robin hat nun ein Motto für die Geächteten: Wir nehmen den Reichen und geben den Armen und erntet Zustimmung der anderen.
Als der Earl von dem Überfall auf den Steuereintreiber erfährt tobt er. Auch der heimliche Ausritt seiner Tochter ärgert ihn. Nur die Mutter hat für diesen Freiheitsdrang Verständnis.
Die guten Taten nun werden durch die singenden Wandernonnen weiterverbreitet und die Unterstützung für die Vogelfreien steigt in der Bevölkerung. Sehr zum Ärger des Earls, der deshalb immer mehr Kopfgeld anbietet.
Dann kommt die Verlobung Marians und es findet ein Bogentunier statt. Ganz Nottingham feiert und das Bogenschießen wird Schlussendlich zwischen dem Bruder des Getöteten und einem Kesselflicker ausgetragen, der mit einem Meisterschuss auch noch gewinnt. Doch die Siegerehrung endet mit der Festnahme von Robin seinem treuem Freund und einem weiteren Geächteten.
Ein Dorf wird von den Soldaten nun überfallen und niedergebrannt.
Wieder sind die Kinder zur Stelle und bringen die vertriebenen Dorfbewohner in Sicherheit.
Am Hof beginnen schon die Vorbereitungen zur Hochzeitsfeier. Doch Marian bleibt verschwunden. Das darf der Bräutigam aber nicht erfahren. Doch dieser ist kaum noch zu bremsen und droht, die Hochzeit platzen zu lassen, wenn Marian nicht augenblicklich erscheint. Eine der Freundinnen steckt darum unter dem Schleier, was den Grafen empört abreisen lässt. Der Earl fordert die sofortige Hinrichtung der Gefangenen, doch die Soldaten zögern. Robin und Marian halten eine flammende Rede für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit und es gab kein Halten mehr
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4 Kommentare
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 03.07.2016 | 23:10  
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Christl Fischer aus Friedberg | 05.07.2016 | 14:01  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 05.07.2016 | 14:26  
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Christl Fischer aus Friedberg | 05.07.2016 | 19:33  
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