Vom Nussknacker bis zur Titanic - Blasmusik Schöngeising begeistert beim Frühjahrskonzert am 23.03.2014

Bereits zum vierten Mal gastierte die Blasmusik Schöngeising am 23.03.2014 im Rahmen des alljährlichen Frühjahrskonzerts im Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld. Zahlreiche Besucher fanden sich am Nachmittag bei eher winterlichen Temperaturen im Konzertsaal ein. Durch das Programm führten für die Jugend Julia Pilotto und für die Blaskapelle in bekannt charmanter Weise Christian Wörl.

Den Auftakt des Konzerts machte die Jugendblaskapelle zusammen mit dem Jugendensemble unter der Gesamtleitung von Monika Stöhr mit dem Stück „You never walk alone“ von Rainer Matuschek. Dabei saßen insgesamt 60 Kinder und Jugendliche auf der Bühne.

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorstand Franz Mück brachte die Jugendblaskapelle unter der Leitung von Paul Roh das Stück „Sandcastles“ von James Curnow zu Gehör. Sandcastles, zu Deutsch „Sandburgen“, ist eine faszinierende Originalmusik mit vielen Percussions-Effekten und einer klangfarbenreichen Orchestrierung. Die Suite erzählt dabei in drei Sätzen von Sandburgen an den Stränden im nebeligen England, dem sonnigen Frankreich und Spanien. Bevor die Jugendblaskapelle nach tosendem Beifall des Publikums wieder die Bühne verließ, brachten sie noch Melodien aus dem Dschungelbuch von Walt Disney zu Gehör.

Im Anschluss daran betraten dann die 55 Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle Schöngeising unter der Leitung von Paul Roh die Bühne und eröffneten das Konzert mit dem „Marsch der Zinnsoldaten“ aus dem Ballett „Nussknacker“ von Pjotr Illjitsch Tschaikowsky. Nach kurzer Verschnaufpause folgte aus dem Ballett Schwanensee „Fanfare & Dance“, ebenfalls vom russischen Komponisten Pjotr Illjitsch Tschaikowsky.

Bevor das Publikum in die Pause entlassen wurde, kamen erneut die Klassikfreunde der Blasmusik auf ihre Kosten. Die „Hymne und Triumphmarsch aus der Oper Aida“ von Guiseppe Verdi begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Nach der Pause ließen „76 Trombones“ von Meredith Willson den Stadtsaal erbeben. Bei der Blasmusik Schöngeising reichten jedoch bereits drei Posaunen, Wilhelm und Claudia Hörger sowie Franz Mück aus, um dem Publikum kräftig einzuheizen. Mit dem „Blue Hole“ von Thomas Asanger stach die Blasmusik Schöngeising in die Tiefsee. Untermalt von Bildern eines sogenannten Blauen Lochs, welches sich vor der Küste des mittelamerikanischen Staates Belize in der Karibik befindet, verzauberten die Musikerinnen und Musiker die Konzertbesucher. Dieses Stück war auch das Pflichtstück in den Konzertwertungsspielen, an denen die Blasmusik Schöngeising im vergangenen Jahr in Mammendorf mit sehr gutem Erfolg teilgenommen hatte.

Es folgte ein Medley von verschiedenen Melodien aus der Filmusik „Titanic“ von James Horner. Die Kollision des Schiffes RMS Titanic mit dem Eisberg war deutlich zu hören und erzeugte bestimmt bei dem Ein oder Anderem einen kleinen Schauer.

Von der eisigen Kälte des Nordatlantiks zog es das Orchester nun in den Dschungel zu „Tarzan“. Aus dem gleichnamigen Musical von Phil Collins wurde das Stück „Two Worlds-Zwei Welten“ zu Gehör gebracht. Neben großartigen Percussionklängen hörte man immer wieder Elefanten oder andere Dschungelbewohner heraus.

Bevor das letzte Stück des Konzertes erklang, bedankte sich Christian Wörl bei den Dirigenten Paul Roh (Jugendblaskapelle und „große“ Blaskapelle) sowie bei Monika Stöhr (Jugendensemble) für die gelungene Probenarbeit. Ein großer Dank gebührte auch den Dozenten des Probenwochenendes, die den Musikerinnen und Musikern den letzten Schliff für das Konzert beibrachten (Reinhard Weigl, Elmar Wagner, Rudi Schäufler, Christian Friese und Georg Hoffmann).

Zum Abschluss des Konzerts war Samba angesagt und das Publikum wurde von „El Cumbanchero“ von Rafael Hernandez nach Puerto Rico entführt. Hierbei überzeugten die Schlagzeuger des Orchesters (Alexander Herrmann, Wolfgang Grillmeier, Georg Hörger, Elmar Wagner, Julia Pilotto und Monika Stöhr) neben mitreißenden Rhythmen auch mit ihren Sombreros das restlos begeisterte Publikum. Nicht zu vergessen auch die fetzigen Rhythmen der Flöten, des Trompeten- und Flügelhornregisters sowie der Saxophone.

Nach lang anhaltendem Applaus geben die Musikerinnen und Musiker als Zugabe den Marsch „s´Boarische Herz“ von Werner Furtner zum Besten. Die Besonderheit des Stücks ist der Gesang im Trioteil. Untermalt wurde das Stück von wunderschönen Bildern aus Bayern. Nach wahren Begeisterungsstürmen des Publikums war danach natürlich die zweite Zugabe obligatorisch. Unter dem Motto „Von Freund zu Freund“ erklang die gleichnamige Polka von Martin Scharnagl und entließ das Publikum in den verbleibenden Sonntagabend.
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