Diesen Satz las ich gerade in einem anderen Forum und ich fand ihn kurz, knapp und so wahr!!!
Über was diskutieren wir nicht alles....
Es sollte mal jemand das Klo putzen.
Man müsste mal wieder Sex haben.
Jemand müsste mal mit dem Hund raus.
Hat schon einer die Hühner rausgelassen?
Dem armen Menschen, dem muss man doch helfen!!!
Und so weiter.
Herrje, dann mache es bitte "jemand" - am besten der, der es gesagt hat.
So ist es immer, wir wollen alles mögliche besser machen, ändern, etwas tun.
Nur bleibt es meist beim guten Willen.
Hauptsache, man hat darüber geredet.
Überlegt bitte mal, wann habt ihr das letzte Mal gehandelt?
Etwas geändert?
"Reis gekocht"....?
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Ich habe keinem armen Menschen geholfen.
Ich habe heute die Hühner rausgelassen, bin mehrfach mit dem Hund raus, habe Bratkartoffeln gekocht, mehrmals abgewaschen, Wäsche gemacht. Kinder animiert, Streit geschlichtet. Mir in den Finger geschnitten und mich von einer Maus beissen lassen.
Ich habe keinem armen Menschen geholfen.
Ich hatte heute keinen Sex und noch keinen Rotwein.
Das Klo hat mein Mann geputzt (ich hatte es echt vor, aber er war schneller - Glück gehabt!).
Ich habe keinem armen Menschen geholfen.
Und das, was ich getan habe, hat die Welt nicht verändert.
Jedenfalls nicht viel....
Gutes Thema!
Ich würde das nicht gleich auf Weltveränderungsniveau heben.
Ich sag mal ein einfaches Beispiel:
Ich wohne in einem Mietshaus mit 5 Parteien. Es gibt einen Reinigungsplan, wer in welcher Woche die Straße zu fegen hat usw.
Nun fällt mir auf, dass im Rinnstein viel Wildkraut sich breitgemacht hat.
Möglichkeit A: Ich gucke auf den Reinigungsplan, rufe sofort den Vermieter an, dass etwas gemacht werden muss und Mitmieter X das nicht getan hat.
Möglichkeit B: Ich fange einen Streit an mit dem Mitmieter, dass er ja wohl dran wäre.
Möglichkeit C: Ich mache es einfach selbst. Das ist in ein paar Minuten erledigt und sehr viel weniger aufwändig.
manchmal ist der arme mensch, dem geholfen werden muss, man selber, fällt mir eben ein....
du hast recht, man muss nicht gleich die ganze welt verbessern.
wenn ich in meinem umwelt was schaffe, und jeder das bei sich tut, dann hat man ja bald die ganze welt, oder?
Wenn alle Menschen immer Antwort C wählen würden, wären viele kleine Probleme keine mehr.
Nur ist es leider so, dass viele Menschen die Verantwortung gerne abwälzen ... und wenn man das global betrachtet, ja auch nicht die Möglichkeit haben, durch Handeln etwas zu bewirken.
Dazu fällt mir ein, dass ich wahrscheinlich die Einzige bin, die im Keller die Wände und Decken von Spinnweben befreit, oder auch mal den Gehweg von Eis befreit, auch wenn ich nicht "dran" bin.
Aber die Welt verbessere ich dadurch natürlich auch nicht, aber das wäre ja noch anstrengender.
ja, so ist es auch richtig.
anpacken, wenns not tut.
aber es tut nicht IMMER not.... und man muss aufpassen, nicht ausgenutzt zu werden (alte weisheit, bin seit jahren dabei, das zu verinnerlichen. in der theorie klappt das schon ganz gut.)
Nee, das wird immer schlimmer... aber misstrauisch alles abblocken will ich auch nicht... ich finde mich damit ab, dass meine Menschenkenntnis fürn Arsch ist ;)
manche werden dann verbittert und machen gar nix mehr für andere.
einige geben sich in ihr schicksal und machen auf märtyrer (damit meine ich nicht euch, irene und andreas, aber ich kenne solche menschen und es ist sehr schwierig, mit ihnen zu leben, ohne permanent ein schlechtes gewissen zu haben).
manche versuchen das "nein"-sagen zu üben. ab und zu mal nein sagen....
(ist schwer, das weiss ich, aber wenn man's mal gemacht hat, merkt man, dass es gar nicht so schlimm ist und einem keiner böse ist, wenn man mal nicht sofort zur stelle ist und anderer leute angelegenheiten löst)
ja sagen und machen. aus überzeugung.
oder nein sagen und begründen.
aber nicht ja sagen und machen, wenn man keine kraft dazu hat. das geht an die substanz und damit ist im endeffekt niemandem geholfen.
ich übe das gerade, das nein-sagen.
es tut niemandem weh. wirklich nicht!
siehste.
und mit jedem weiteren mal geht es einfacher.
ich hatte eine bekannte aus dem kinderladen (hannover-zeiten), die hat mir dauernd ihre wirklich ätzende tochter aufs auge gedrückt, wiel sie zeit brauchte.
ich hätte auch zeit gebraucht..... und dazu noch ruhe vor diesem schrecklichen kind, hatte ja selber 2.
ich habe aber ein halbes jahr beratung einer therapeutin gebraucht, um da mal NEIN sagen zu können. und dann wars gar nicht schlimm, die bekannte hatte zig andere märtyrer zur hand, auf die sie zurückgreifen konnte und sie war überhaupt gar nicht sauer oder verzweifelt...
oft braucht man uns gar nicht.
vielleicht ist das das größte problem.
"ohne mich geht nix"
Das Subsidiaritätsprinzip (boah eh!) - also das eigenverantwortliche lösen von Problemen lässt in vielen Deiner Zeilen nur eine Antwort zu:
"Es sollte mal jemand das Klo putzen."
Ja. Der die Verschmutzung feststellende Betrachter.
"Man müsste mal wieder Sex haben."
Hier greift das Prinzip nur bedingt.
"Jemand müsste mal mit dem Hund raus."
Der- oder diejenige, welche(r) sich zusammen mit dem Tier eingesperrt hat.
"Hat schon einer die Hühner rausgelassen?"
Die Antwort kann Ja oder Nein sein oder ganz blöd "Warum?"
"Dem armen Menschen, dem muss man doch helfen!!!"
Ist sehr schwer zu lösen und setzt eine lang andauernde Analyse voraus: "Arm" muss erst definiert werden. Sozial arm, materiell arm, gefühlsbedingt arm ...
Pragmatiker werden sagen "Besser arm dran als arm ab" - auch diese Antwort könnte fallen.
Kartoffelpizza
2 kg Kartoffeln schälen und reiben
4 Paprikaschoten und 2 Peperoni fein hobeln
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1 Becher Schmand
Diese Zutaten vermengen, mit Salz...
Bunter Gemüsekuchen
Aus
250 gr Mehl
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1/2 Teelöffel Salz
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einen Teig zubereiten, in eine gebutterte Form geben und den...
Spinat-Schinken-Rolle
Zutaten:
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2 Eier,
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1 El abgeriebene...
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