Zukünftige Jugendpolitik und Jugendarbeit in Aldenhoven

(Foto: Foto: StS-Photography Stefan Schwedt)

Der Bürgermeisterkandidat der CDU Aldenhoven, Ralf Claßen, hat heute seine Ideen und Planungen für eine strukturierte Herangehensweise zur „Jugendpolitik und Jugendarbeit“ in der Gemeinde Aldenhoven vorgestellt.
Diese Thematik soll zukünftig auch in Aldenhoven einen relevanten und offiziellen Platz in der Arbeit der Verwaltung und des Gemeinderates finden!



Ralf Claßen dazu:
„Mein Ziel ist es, in absehbarer Zeit ein Jugendkonzept als Teil eines Gesamtkonzeptes für ein „Familien- und Seniorenfreundliches Aldenhoven“ zu erarbeiten und einen Jugendbeauftragten als Hauptansprechpartner in der Gemeinde zu installieren.
Wir gehen dabei von keiner guten Ausgangslage aus. Es gibt zwar in der Gemeinde Aldenhoven relevante Aktivitäten z. B. durch unsere Vereine, die Jugendarbeit der Kirchen und die offene Jugendeinrichtung in Siersdorf. Allerdings handelt es sich dabei überwiegend um nicht vernetzte Einzelprojekte. Fragt man Jugendliche, erhält man je nach ihrer Lebenssituation sehr unterschiedlich Auskunft. Das Fazit ist aber in den meisten Fällen: In Aldenhoven wird zu wenig für Jugendliche getan.

Dabei ist keine grundsätzlich ablehnende Haltung festzustellen. Im Gegenteil: vielfach erhält man auf Nachfrage das Angebot zu einer konstruktiven Mitarbeit, wenn denn irgendeine Institution eine erfolgversprechende Initiative auf den Weg bringen würde. Dies bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir einerseits in unserer Gemeinde auf diesem Gebiet erheblichen Nachholbedarf haben und aktiv werden müssen, wir andererseits aber auf den vorhandenen Angeboten aufbauen und mit der Mitarbeit der Jugend rechnen können.“

Ralf Claßen plant, unmittelbar zu Beginn der neuen Amtsperiode zunächst den Sachstand der Jugendarbeit u. a. durch eine Befragung der Betroffenen und Beteiligten strukturiert zu erheben und zu dokumentieren. Damit sollen die Situation unserer Jugendlichen, ihre Bedürfnisse und die bestehenden Angebote erhoben werden. Eine noch zu gründende Projektgruppe, wird die Ergebnisse dann detailliert auswerten und beraten. Die Verwaltung wird dann nach und nach in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe das Konzept und einen Maßnahmenkatalog ausarbeiten.

Ralf Claßen weiter:
„Wir müssen versuchen, konkret die Bedürfnisse unserer Jugendlichen in unserer Gemeinde zu identifizieren und daraus Maßnahmen abzuleiten, indem wir verschiedene Bereiche betrachten: Raum (Indoor/Outdoor), mobile Jugendarbeit und Events/Aktivitäten.
Ziel ist die Schaffung eines konkret auf unsere Gemeinde abgestimmten, bedarfsgerechten und nachhaltigen Angebotes für unsere Jugendlichen. Bezüglich der erforderlichen Finanzierung ist zu prüfen, ob diesbezüglichen Möglichkeiten über den Kreis, das Land, EU- oder sonstige Fördermittel und Sponsoren bislang in ausreichendem Maße geprüft und ausgenutzt worden sind. Sollte dies der Fall sein, ist es die Aufgabe der Verwaltung, hier Ansätze und Lösungen zu finden.“
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