Mobilfunk (Stunk)
Mobilfunk (Stunk)
Heute hat praktisch jeder in Deutschland ein Handy, oder zwei, es gibt hier über 90 Millionen davon. Damit Handys funktionieren benötigen wir ein dichtes Netz an Mobilfunksendern. Dadurch sind wir über Handys und Mobilfunksender sehr starker Strahlung ausgesetzt. Wissenschaftlich gesehen gibt es sicher viele kontroverse Meinungen und über Grenzwerte wird viel gestritten. Dennoch gibt es viele Menschen die über Krankheiten diesbezüglich klagen. So bei Handynutzung: Wärme und Taubheitsgefühl rund ums Ohr, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, Tinitus, Hörnervtumore, erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, Gedächtnisstörungen, bösartige Hirntumore. Bei Mobilfunksendern: Auslösung und Verstärkung der Elektrosensibilität, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Depression, Unruhe, Herzklopfen, Gedächtnisstörungen, Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für bestimmte Tumoren, erhöhte Infektanfälligkeit, insbesondere bei Kindern und geschwächten Personen. Sicher kann man hier wie in jeder Feldstudie anführen, dass manche Symtome auf dem sogenannten Necebo-Effekt beruhen, was bedeutet, dass ein Mensch alleine schon durch den Glauben an eine krankmachende Ursache, von einer Krankheit betroffen werden kann. Fakt ist aber das nicht alle diese vielen Millionen Menschen nur diesen Glaubensmustern unterliegen und alleine deshalb krank sind, was von der Industrie gerne behauptet wird. Sicherlich lässt sich eine absolut verlässliche Aussage auf ein erhöhtes Krebsrisiko, vor allem von Leukämie und Hirntumoren, derzeit noch nicht machen. Es gibt erstens zu wenig bereits abgeschlossene epidemiologischen Untersuchungen im Hochfrequenzbereich, zum anderen geht es hier um Langzeitprobleme. So hat man doch auch viele Jahre das Rauchen als unbedenklich verstanden, und jeder weiß heute wie die Realität mit 140000 Rauchertoten pro Jahr in Deutschland, aussieht. Im Rahmen einer EU- geförderten Studie wurde 2004 festgestellt, dass Hochfrequenzstrahlung selbst unterhalb für die Handynutzung gültigen Grenzwerte, Doppelstrangbrüche an der DNA verursacht, ein wesentlicher Faktor der Entstehung von Krebs. (Beschrieben in einer Broschüre über Mobilfunk-Strahlung des Umweltinstitut München e.V.) Was also können wir tun? Informieren Sie sich bitte, seien Sie sorgsam beim Telefonieren mit dem Handy, Schnurlostelefone und W-Lan. Bedenken Sie das Strahlung sich in Räumen, wie auch in Kraftfahrzeugen, enorm erhöht. Telefonieren sie nicht zu lange, benutzen sie Headsets. Es würde hier zu weit führen, als dass zu beschreiben was Strahlung ausmacht, wie diese reagiert und was wir noch dagegen tun können. Was nicht bedeutet diese Technik abzuschaffen sondern sie vernünftig und unbedenklicher einzusetzen.
Die Forderungen des unabhängigen Umweltinstitut München e.V.
1.Umkehr der Beweislast, konsequente Einführung des Vorsorgeprinzips.
2.Umsetzung des vor Sorgewerts der Salzburger Resolution von 1 mW/m2 im Freien.
3.Bis dieser Wert eingeführt ist, sollen neue Mobilfunkstandorte strahlen minimiert werden. Auch auslaufende Mietverträge für ungeeignete Altstandorte sollten neu verhandelt werden.
4.Anbringen des SAR-Werts und eines Hinweises auf der Verpackung und auf der Geräterückseite des Handys.
5.Senkung des SAR-Werts für den “Blauen Engel“ bei Handys auf 0,2 W/kg.
Noch etwas zum Sendemast am Plattenberg in Aichach. Je höher eine Antenne über der Wohnbebauung liegt, umso besser, da der schädliche Hauptstrahl die Gebäude kaum erreicht. So werden auch wegen der niedrigeren Grenzwerte in Italien die Antennen dort oft auch sehr hoch montiert. Genauere Messungen in Aichach sind mir aber nicht bekannt und können evtl. bei der Gemeindeverwaltung erfragt werden.
Weitere Informationen:
www.funkfrei.net
www.kinder-und-handys.de
www.kompetenzinitiative.net
www.diagnose-funk.ch
www.puls-schlag.org
www.bund-bremen.net
www.baubiologie.net
www.gruene.de
www.gruene-aic-fdb.de
Es gibt auch einen sehr ausführliches Buch von dem bayrischen Landtagsabgeordneten , Bündnis90/Die Grünen, Dr. Martin Runge, sowie Frank Sommer, Dr. Gerd Oberfeld.
Mobilfunk Gesundheit und die Politik.
Agenda Verlag Münster.
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Kommentare zum Beitrag
....es sind wohl bisher 98 Millionen portable Funktelefone, auch Handy genannt, verkauft worden, doch davon ist gut die Hälfte längst wieder ausrangiert und/oder nicht in Betrieb. Feine Statistik! Selbstverständlich kann man sich auch durch beständiges Nasebohren Tinnitus zuziehen. Wir werden also um die Einführung einer Quote für NasenbohrerInnen in wartenden Automobilen vor Verkehrsampeln nicht drum herumkommen! Das muß EU-weit verbindlich geregelt werden! Oder ist Handycap doch nur die Pudelmütze vom Handy? ...
Genau, wir brauchen Gütesiegel und verbindliche Regel. Von mir aus auch für Nasenbohrer.
Tja, wenn 1905 25.000 Zigaretten das Gütesiegel für Bergsteiger einer einzigen Expedition gegen "Höhenkrankheit" hatten, hilft das Gütesiegel gegen alles, nur nicht gegen echte Gefahren, mal abgesehen von denjenigen des Nasebohrens. Und wie wir alle wissen, gibts für die Verteiler von Gütesiegeln keine Gütesiegel, nicht einmal für ihre Unbestechlichkeit.


.........nicht schon wieder.....................