MI(X)A GEHTS GUAT - zur Kasse geliebter Steuerzahler

Das Rücktrittsgesuch ist noch in Bearbeitung, aber schon jetzt wird dieses Gesuch "vergoldet" - wie so vieles in der Amtszeit des Herrn Bischofs.

Er hat Anspruch auf 5600 Euro Pension (B6 Besoldungsgruppe) - gezahlt vom bayerischen Steuerzahler.

Und nach all den nervlichen Anstrengungen der letzen Tage und Wochen meldete sich Mixa gestern in den Urlaub ab – an einen geheimen Ort!

WAS würde aus einem "kleinen Mann" werden, wenn diese Verfehlungen im Raum stehen und bewiesen werden/sind:

1.
Laut einem Untersuchungsbericht, den der Ingolstädter Anwalt Sebastian Knott im Auftrag der Stiftung erstellt hat, soll Mixa aus Stiftungsgeldern „Kunstwerke“ für insgesamt 128 500 Mark angekauft haben – darunter für
43 000 Mark einen wahrscheinlich gefälschten Stich des italienischen Künstlers Giovanni Piranesi (1720– 1778).
Mixas Freund Koletzko (einem dubiosen ehemaligen Sekretär des Bistums Augsburg, der in Rom Papst-Termine vermittelte) erhielt 1993 schon einmal
40 000 Mark aus der Stiftungskasse – für „diverse Wertgegenstände“. Was genau, ist unklar.

2.
Ebenfalls aus der Stiftungskasse wurden innerhalb von drei Jahren Weine im Wert von 5 386,51 Mark gekauft – obwohl Alkohol in dem Kinderheim streng verboten ist.

3.
Gleich neben der Kapelle im Kinderheim St. Josef ließen sich Mixa und Heimleiter Hansfred Hasslbauer († 1999) ein Solarium mit Extraröhren einrichten. Kosten: 6 051,53 Mark.
Doch benutzt haben „Hasi und Monsi“ (wie die beiden sich genannt haben sollen), die Anlage offenbar kaum. Sie wurde als Sondermüll entsorgt.

4.
Das Fass endgültig zum Überlaufen brachte am 16. April das Geständnis des Bischofs, Schüler des Heims geschlagen zu haben (Mixa: „... die eine oder andere Watschn ...“).
Zwei Wochen zuvor hatte er das noch vehement abgestritten, gesagt: „Ein Priester muss gewaltlos sein. Ich habe mich immer daran gehalten!“

Für €5.600 Pension kann man schon mal seinen Rücktritt einreichen...

Wie im normalen (wirtschaftlichen) Leben: die Großen läßt man laufen, die Kleinen sperrt man ein!

Schönen Urlaub Herr Bischof - vielleicht finden Sie ja die Zeit Danksagungskarten an uns Steuerzahler zu schicken!?

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2 Kommentare zum Beitrag
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Wilfried Bauer aus Königsbrunn am 23.04.2010 um 13:31 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 23.04.2010 um 21:17 Uhr  
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