Bedroht die neue Digitalisierungswelle Millionen Arbeitsplätze?

v.l.: KAB-Betriebsseelsorger Erwin Helmer, Aichacher KAB-Vorsitzender Manfred Martin und der Augsburger Betriebsrat Kurt Urbansky
Bei der Podiumsdiskussion der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Aichacher Pfarrzentrum war das Hauptthema die Industrie 4.0. Betriebsseelsorger Erwin Helmer, führte aus, dass nach den 3 industrieellen Revolutionen Dampfmaschine, Elektrizität und Digitalisierung mit Industrie 4.0 jetzt die 4. Revolution mit der vernetzten automatisierten Industrieproduktion kommt. Diese "smarte Fabrik" steuert sich durch Vernetzung von Mensch, Maschine und Produktion selber und dezentral. Mensch und Maschine arbeiten so eng zusammen, dass sie sogar eine eigene Identität bekommen. Betriebsrat Kurt Urbansky wies darauf hin, dass sich die Anforderungsprofile, die Qualifikationen und damit die Entgeldrahmenbedingungen massiv ändern werden.Da der Arbeitnehmer ständig erreichbar sein soll, forderte Helmer "ein Recht auf Unerreichbarkeit". Deswegen gehöre auch die Sonntagsarbeit begrenzt. Aufgrund der entstehenden massiven Kosten bei den Mittelstandsbetrieben, der Rückkehrbetriebe aus dem Ausland und des Stellungswertes des Arbeitnehmers erfolgte eine ausgiebige Diskussion.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 04.06.2016
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.05.2016 | 01:33  
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