Asyl beherrscht das Thema

stehend: Landrat Dr. Klaus Metzger und FU Vorsitzende Elfriede Grabbert. Ebenfalls im Bild die CSU Ortsvorsitzenden Josef Dußmann (zweiter von rechts), Raymund Aigner (vorne links) und Peter Meitinger (hinten links) (Foto: Petra Jarde)
Landrat Klaus Metzger berichtet bei der Frauen Union von seiner Arbeit


Momentan hat man den Eindruck, dass sich der Landkreis nur noch mit der Unterbringung von Asylsuchenden beschäftigt. Dass das nicht so ist, erläuterte Landrat Dr. Klaus Metzger bei einer Veranstaltung der Frauen Union in Aichach. Krankenhaus, Kreisstraßen, der Tornado und Bildung sind wichtige Arbeitsfelder des Landrats. Metzger hatte auch gute Nachrichten. Der Landkreis bekommt vom Kultusministerium das Qualitätssiegel „Bildungsregion Wittelsbacher Land“ verliehen. Über ein Jahr hatten verschiedene Arbeitskreise gearbeitet um die Bildungsangebote zu vernetzen und die Qualität der Bildung zu verbessern.
Eine weitere gute Nachricht ist, dass die Kreisstraßen momentan in einem relativ guten Zustand sind, dank der Instandsetzungsarbeiten der letzten Jahre. Ärger gab es mit dem Neubau des Krankenhauses. Eine Firma stellte eine horrende Nachforderung und wollte sie durch Einstellung ihrer Bautätigkeit durchsetzen. Das Landratsamt hat sich aber auf die Forderungen nicht eingelassen. Mit etwas Verzögerung gehen die Bauarbeiten jetzt weiter. Die Opfer des Tornados sind nicht vergessen, sagte Metzger. Die Auszahlung der Spenden läuft an, sobald die Versicherungen die versicherten Schäden reguliert haben.
Die Asylbewerber beherrschten dann doch die Diskussion. Der Landkreis wird 35 neue Stellen ausschreiben. Für zwölf davon gibt es Geld vom Freistaat. Die Verteilung funktioniert im Landkreis gut, weil alle miteinander reden und solidarisch sind. „Die Leute werden bei ihrer Ankunft mit warmer Kleidung ausgestattet, deshalb sind viele einfach gut angezogen“, erklärte Metzger. Alles andere müssen sie selbst bezahlen. Der Etat für die Jugendhilfe musste enorm aufgestockt werden wegen der vielen unbegleiteten Jugendlichen, die zu uns kommen. Betrug der Etat 2014 noch vier Millionen Euro, werden es 2016 13 Millionen sein.

von Petra Jarde
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