Die Tankstelle der Zukunft
Viele Autobauer setzen heute schon auf die Idee des Elektroantriebs und viele haben vor, bereits in wenigen Jahren diese Autos auf dem Markt zu etablieren. Bislang ist aber das Problem deren Energieversorgung, so wiegt ein Akku für den einfachen Pkw bereits um die 250 kg. und dabei beträgt heute die Reichweite eines Elektroautos maximal ca. 200 km. dann muss der Akku wieder aufgeladen werden, was bis zu 6 h dauern kann. Sicher wird es bald so sein dass überall entsprechende Ladesäulen für Elektroautos angeboten werden, besser allerdings wären Akkutauschstationen. Nach Angaben der Erfinder kann so ein Akku in bereits ca. 80 Sekunden ausgetauscht werden, und schon stünde einer Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Allerdings stellt sich hierbei aber das Problem, dass alle Elektroautohersteller den gleichen Adapter und Anschlussteile benutzen müssten. Die Idee der Akkutauschstationen stammt von der amerikanischen Firma Better Place, dessen System bisher aber nur von Citroën und Nissan aufgenommen wurde. Genau genommen stammt der Vorschlag dieser Tauschstationen eher von Umwelt und Naturschützern, die technische Umsetzung und Weiterentwicklung oblag dann jedoch der Industrie. Sicher wird es nicht so wichtig sein welches System man dann letztendlich benutzt, aber es wäre wichtig dass die Regierungen dieser Welt sich darüber unterhalten und einen Standard für diese Dinge finden sollten. Bei Handys hat es ja auch weitestgehend geklappt und man findet jetzt praktisch überall den gleichen Anschluss für die Ladegeräte. Die Tankstelle der Zukunft könnte also so aussehen wie auf dem Bild, wobei die Akkus auch durch Solar betriebene Photovoltaikanlagen und Windkrafträder wieder aufgeladen werden können. Diese Anlagen könnten, wie auch heute bei normalen Tankstellen oft zu sehen, außer Orts betrieben werden, und so würde eine Geräuschemission der Windräder auch nur sehr gering für die Bewohner der Städte ausfallen. Autoverkehr selber ist heute viel lauter, als Windräder! Diese Visionen sind wichtig für die Zukunft und wir müssen wirklich jetzt daran denken bald keinen fossilen Kraftstoff mehr zu haben. Andere Energiequellen, wie aber Atomstrom sollten nicht weiterhin eingesetzt werden weil einfach ein nicht kalkulierbares Risiko besteht und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle wohl niemals gewährleistet sein wird. Wollen wir also weiterhin Autofahren und mobil sein, sollten wir diese Akkuwechselstationen bevorzugen, denn im Außerortsbereich, also Rasthäuser Baumärkte, Kaufmärkte und eben „Tankstellen“ wäre es leicht möglich große Dachflächen mit Solaranlagen zu bestücken und im Umfeld, also Industrierandbereichen, Freiflächen und auf Parkhäusern auch Solarpaneele zu installieren. Im weiteren Umfeld dieser örtlichen Peripherie, sollte es möglich sein auch Windkrafträder ungestört zu betreiben. Also würde letztendlich nicht nur eine Elektroauto-Tankstelle entstehen sondern auch ein Energiezentrum, wobei die überschüssige, so erzeugte Energie wiederum in die öffentlichen Netze eingespeist werden kann.




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