ÜBER 150 BESUCHER BEI "DER LETZTE GIPFEL"

(Foto: JOSHUA GOLDE)
 
(Foto: JOSHUA GOLDE)
Aichach: Cineplex Aichach |

Über 150 Besucher waren am vergangen Sonntag ins Aichacher Cineplex gekommen, um den vielgepriesenen Film "Der letzte Gipfel" im Beisein des Schirmherrn Weihbischof Florian Wörner zu sehen.
Dieser Film hatte erst Anfang Januar Filmpremiere und hofft nun auch in Deutschland auf den gleichen überragenden Erfolg, den er in Spanien gefeiert hat.
Den Zuschauerstimmen zufolge hat "Der letzte Gipfel" dazu allen Grund. "Wie bei der Premiere war ich auch dieses Mal froh, bei manchen Stellen des Films ein Taschentuch bei mir zu haben" verrät Weihbischof Florian Wörner beim anschließenden Dialog dem Publikum. "Aber ich habe gesehen, dass ich nicht der einzige war."
"La ultima cima", so der spanische Titel der bewegenden Dokumentation, sorgt jedoch nicht für Trauerstimmung. Viel mehr erreicht er beim Zuschauer das, was sich Regisseur Juan Manuel Cotelo bereits bei der Premiere gewünscht hat:"Schauen Sie diesen Film, um hinterher etwas mehr lieben zu wollen."

Marketing-Leiterin Susanne Ehring sagte nach dem Applaus, den der Film erntete:"Pablo Dominguez war - und bei diesen vielen liebevollen Erinnerungen erlaube ich mir zu sagen - ist ein besonderer Mensch. In erster Linie jedoch ist er Mensch und es wäre schön, wenn wir uns alle bewusst wären, dass auch jeder einzelne von uns Mensch ist."

Josef Kopold, der die Vorstellung im Aichacher Cineplex initiiert hat, moderierte das Gespräch mit Veronika Marton, Florian Wörner und Stadtpfarrer Herbert Gugler mit dem Publikum. Besonders beeindruckend fanden die Gäste, wie Pablo Dominguez mit seiner warmherzigen, alles-liebenden und -annehmenden Art immer wieder kleine und große Wunder vollbracht hat.

Wer sich auch von "Der letzte Gipfel" berühren lassen möchte, der hat kommenden Sonntag um 12.30h dazu Gelegenheit. Aufgrund der großen Nachfrage empfiehlt das Kino, Karten unter https://booking.cineplex.de/#/site/13/performance/... vorzureservieren.
Weitere Informationen rund um den Dokumentarfilm gibt es auch unter www.derletztegipfel.de. Größere Gruppen ab ca. 10 Personen können auch unter aichach@cineplex.de reservieren.

Zum Inhalt:
Gerade in einer Zeit, in der mehr denn je über das Thema Religion geredet und auch das katholische Priestertum angeprangert wird, sollte sich jeder, egal ob Katholik, Christ, Moslem, Hindu oder Atheist diesen Film ansehen. Denn jeder von uns ist Mensch und darum geht es doch eigentlich in unserem Leben.

Viele haben den Regisseur Juan Manuel Cotelo für verrückt erklärt, als sie von seinem Projekt hörten, einem vor kurzem ums Leben gekommenen Priester einen Film zu widmen, der einen katholischen Priester positiv darstellt.
Deshalb beginnt der Film so:
„Die Experten waren sich klar: Wenn ich einen Priester öffentlich kreuzige, dann werde ich großen Erfolg haben und große Preise gewinnen. Wenn ich andererseits gut von einem Priester spreche, dann werden sie mich kreuzigen.“
Der spanische Regisseur lernte Don Pablo Dominguez im Februar 2009 wenige Tage vor dessen tödlichem Bergunfall nur ganz kurz auf einem Vortrag kennen. Die Begegnung und der tragische Tod drängten Cotelo mehr über den Priester zu erfahren, mit dem er nur kurz gesprochen hatte. Cotelo berichtete in einem Interview: „Ich wurde mir bewusst, dass ich zwar sehr viel über schlechte Priester wusste, wer das ist, was sie tun und wo sie leben. Ich wusste aber so gut wie nichts über gute Priester.“.
So begann der Regisseur Menschen zu suchen, die Don Pablo besser kannten und mit ihnen Gespräche aufzuzeichnen. Daraus entstand der Dokumentarfilm Der letzte Gipfel.

Der katholischen Priester Pablo Dominguez war kein Exorzist, kein Missionar im Urwald und er hat auch keine neue kirchliche Institution und Bewegung gegründet. Er war nicht einmal Pfarrer. Er war katholischer Priester, Professor an der katholisch-theologischen Fakultät in San Damaso in Madrid. Er war ein Mensch, der mit Freuden schenkte, obwohl er dafür selten Dank erntete. Der für die anderen da war, aber an den wenige zu Weihnachten oder Ostern dachten, der Aufmerksamkeit schenkte, aber nicht immer welche erfuhr. Schlicht und ergreifend kann man zusammenfassen, dass Pablo ein Mensch war, der es genossen hat, Person zu sein und der es genossen hat, Priester zu sein.
Der letzte Gipfel ist kein Film, der das Priestertum theologisch darzustellen versucht. Vielmehr schenkt er dem Zuschauer die Möglichkeit, sich auch ein Bild von anderen Themen zu machen, wie das Wesen des Glücks, Glück trotz des Leidens, ein erfülltes Leben, den Tod. All dies wird den Zuschauern mit beeindruckenden Bildern, schwunghafter Musik und spanischer Vitalität näher gebracht. Der Film wird in der Originalversion mit deutschem Untertitel gezeigt.
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