Sommerserenade auf der Piazza am Eichenhain

Die Mitglieder des Musikvereins Markt Kühbach spielten feine Blasmusik.
 
Die Kühbacher Musiker boten Blasmusik als eingespieltes Team unter der sicheren Hand von Joseph Rast.
Aichach
Just am Geburtstag des Aichacher Bürgermeisters Klaus Habermann hatte die Stadtkapelle Aichach zur Serenade eingeladen. Deshalb war das erste Stück der Stadtkapelle natürlich ein musikalischer Geburtstagsgruß, worüber sich das Stadtoberhaupt sichtlich freute.
Der Vorsitzende des Musikvereins Aichach Hans Schlittenbauer hieß unter anderen den Vorsitzenden des Musikvereins Markt Kühbach Maximilian Arzberger,
den Dirigenten Joseph Rast sowie den Kühbacher Bürgermeister Hans Lotterschmid herzlich willkommen.
Angesichts des herrlichen Wetters erinnerte der Eichenhain am Samstag an eine italienische Piazza mit lockerer Atmosphäre, auf der sich über 300 Zuhörer eingefunden hatten. Mit Ihrem Programm hatten die Musikvereine aus Aichach und Kühbach einen weiten Bogen, der von traditioneller und konzertanter Blasmusik bis hin zur modernen Film- Rock-, Musical- und Unterhaltungsmusik reichte, gespannt.
Den Auftakt machte der Musikverein Markt Kühbach mit dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ von Rudolf Herzer (Arr. Siegfried Rundel). Es folgte „Nessaja“, eines der schönsten Musikstücke von Peter Maffay (Arr. Kurt Gäble) mit einer melancholischen Melodie, aus dem Musical „Tabaluga, die einfühlsam präsentiert wurde. Der Marsch „Oh mein schönes Böhmen“ von Wenzel Valcek (Arr. Siegfried Rundel). und die Polka“ „Schöne Serenade“ von Karel Kohout (Arr. Karel Belohoubek) führten zu den Höhepunkten des ersten Teils. Die Kühbacher interpretierten Passagen der beiden anspruchsvollen Konzertwerke „Music for the Fountain“ von Petr Hapka (Arr. Karel Belohoubek) und „Mountain Panorama“ von Manfred Schneider ausdrucksvoll. Klangbilder der Wasserwelt und der Zugfahrt durch die Bergwelt, abwechselnd rasant und temperamentvoll, dramatisch sowie lieblich harmonisch wurden zu Gehör gebracht. Der Rockklassiker und Evergreen „Music“(„Music was my first love“) war John Miles größter Erfolg (Arr. Rudolf Beck) und wurde den verschiedenen Tempi entsprechend schwungvoll oder gefühlvoll vertont. Zum Abschluss erklang der „Kitzbühler Standschützen Marsch“ von Georg Kaltschmid (Arr. Hans Kliment). Die Kühbacher Musiker boten feine Blasmusik als eingespieltes Team unter der sicheren Hand von Joseph Rast, die das Publikum mit reichlich Applaus bedachte.
Nach der Pause beeindruckte die Aichacher Stadtkapelle unter der Leitung von Eduard Augsburger mit ihrer Vertonung der anspruchsvollen Wettbewerbsstücke mit der sie beim Uckermärkischen Blasmusikfest in Angermünde des Landesblasmusikverbandes Brandenburg den ersten Platz erspielt hatte. (wie berichtet) Die Bewertung hervorragend hatten Musiker für die drei folgenden Musikstücke erhalten. Für das Konzertwerk „The New Village - Fantasy for Band“ von Kees Vlak, eine Erzählung über die Entstehung eines Dorfes, leise beginnend, lebhaft, dann wieder langsam harmonisch und schließlich temperamentvoll endend. Des Weiteren spielten Sie den Jazzklassiker und Evergreen „Do Nothin´ Till You Hear From Me” vom Meister des Swings Duke Ellington in einer Bearbeitung von John Moss, in dem Tizian Pollanka das Solo auf dem Altsaxophon einfühlsam und sicher spielte. Und schließlich für das Concerto Di Amore“ von Jacob de Haan, in dessen Komposition sich unterschiedliche Musikstile wie Pop, Jazz und Barock aus drei Musikepochen zu einer faszinierenden Klangfülle verbinden.
Die inoffizielle Landeshymne des Landes Brandenburg „märkische Heide“ von Gustav Büchsenschütz (Arr. Vlad Kabec) wurde im Marschtempo dargeboten.
Gefühlsbetont wurde hingegen das erfolgreiche Liebeslied „Bergwerk“ des österreichischen Liedermachers Rainhard Fendrich, das Kurt Gäble kreativ für Blasorchester arrangiert hat, vorgetragen. Kraftvoll und dynamisch spielten die Aichacher Musiker den Rocksong „Live And Let Die“ von Linda and Paul McCartney (Arr. Ted Parson), dem Titelsong des gleichnamigen James-Bond-Films.
Die Musiker der Aichacher Stadtkapelle haben wieder ihre vielfältigen Fähigkeiten gezeigt und die Zuhörer spendeten hierfür langen Applaus. Am Ende gab es noch zwei Zugaben, die von beiden Kapellen gemeinsam gespielt wurden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 03.09.2016
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