7 Tage Pilgerfahrt zu bekannten Wallfahrtstätten nach Italien

Angelika Sauer
Bürgerreporterin Angelika Sauer:
Die vom Ehepaar Angelika und Wolfgang Sauer aus Aichach kürzlich organisierte 7 Tage Pilgerfahrt führte 28 Teilnehmer unter der geistl. Begleitung von Passionisten Pater Lukas Temme und dem geistl. Rat Johann Wieser zunächst zur Basilika in Loreto mit dem darin befindlichen „Hl. Haus Nazareth der Jungfrau Maria“, in dem sie geboren wurde, die Verkündigung geschah und Jesus aufwuchs. Lt. Überlieferung wurde es vor ca. 700 Jahren von Engeln auf den Hügel von Loreto gebracht. Hier steht es ohne Fundament. Eine tiefe Verehrung schenkten vor allem die Päpste, Kaiser und Könige dem Heiligtum im Mittelalter. Es wurde sogar den Päpsten direkt unterstellt.

Ein Zwischenstop unter der Reiseleitung von Wolfgang Sauer führte im nahegelegenen Osimo zum Grab des Hl. Josef von Copertino, dem „Fliegenden Pater“. Nach 1100 km Busfahrt wurde am zweiten Tag die Wirkungsstätte des Hl. Pater Pio in San Giovanni Rotondo erreicht. Der Weg führte in die alte Kirche Maria delle Grazie, in der der Heilige über 50 Jahre seine Messfeiern zelebrierte.

Bis zu seinem Tod 1968 trug Pater Pio 50 Jahre die Wundmale Jesu Christi. Zu seinen weiteren Charismen zählte das Verstehen fremder Sprachen, die er nie gelernt hatte,
die Prophetie, die Herzensschau, die Bilokation (die gleichzeitige Anwesenheit an zwei verschiedenen Orten) und die Ausstrahlung eines ungewöhnlichen Blumenduftes. Die Seligsprechung erfolgte 1999 und die Heiligsprechung 2002 durch Papst Johannes
Paul II.

Beeindruckt war man von der 2004 eingeweihten Basilika San Pio, die nach dem Petersdom als die größte Kuppelkirche der Welt gilt und erwies Ehrerbietung dem im Glassarg aufgebahrten Leichnam des Hl. Pater Pio. Ein Besuch unter örtl. Führung im Museum bei dem auch das Zimmer des Heiligen besichtigt wurde und viel über sein Leben im Kloster zu erfahren war beendeten diesen Vormittag.

Eine Hl. Messe am nächsten Tag feierte die Pilgergruppe in Monte San Angelo, im 25 km entfernten Höhlenheiligtum des Erzengels Michael, der hier 4 x erschienen ist. Anschließend war noch Zeit für einen Abstecher in die Klosteridylle des ca. 8 km entfernten Klosters „Santa Maria di Pulsano“, einem der ältesten Pilgerorte der westl. Welt.

Ein Ausflug zum Meer nach Vieste sowie dem Nationalpark „Forest Umbra“ lt. Internet der schönste Europas, beendeten den Tag. Der Rückweg am nächsten Tag führte zunächst in die Kirche des sel. Passionisten - Paters Pio Campidelli nach Rimini.

Krönender Abschluß war die Messfeier im Heilgtum der „Madonna von Berico“ im Wallfahrtsort von Monte Berico, die hier zweimal erschienen ist.

Man war sich einig, daß die Reise perfekt geplant, die Busfahrt streßfrei und erholsam und die Hotels Spitzenklasse waren.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.