Halloween - neuer Brauch oder Kommerz?

Halloween-Kürbis (www.pixelio.de)

Als Halloween wird die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet. Es wird vor allem in Irland und Nordamerika zelebriert. Das Wort „Halloween“ jedenfalls stammt von dem Ausdruck „All Hallows’ Eve“ (Vorabend von Allerheiligen).

Zu Halloween gibt es den Brauch des Verkleidens. Zahlreiche Kinder, aber auch Erwachsene verkleiden sich zum Beispiel als Hexen, Geister, Vampire, Fledermäuse, Skelette, Kürbisse, Feen und viele andere. Häuser werden oft auch mit Papiergirlanden und Lichterketten geschmückt und schaurig-schöne Kürbisgesichter leuchten einem entgegen. Mittlerweile ist Halloween aus Sicht der Wirtschaft das zweitgrößte Fest nach Weihnachten und hat sich vor allem in Europa in den letzten Jahren rasend ausgebreitet.

Leider vergisst man nur allzu schnell, dass es heutzutage in Konkurrenz zum Reformationstag (am selben Tag) steht und durch die massive Kommerzialisierung alte Traditionen wie das Martinssingen am 11. November verdrängt.

Was haltet ihr davon? Habt ihr ebenfalls das Gefühl, dass Halloween langsam aber sicher alte Bräuche verdrängt und Kinder nicht mehr wissen, wer der heilige St. Martin ist? Seht ihr es als „Kulturergänzung“, die aus dem Westen zu uns herüber geschwappt ist oder sogar als eine neue „Marktlücke“ der Geschäfte?

Mich würde es stark interessieren, ob und wie ihr mit euren Kindern Halloween feiert und ob der Martinstag auch noch eine Bedeutung für euch hat. Verkleidet ihr euch und besonders: als was denn? Freue mich schon auf eure Meinungen!

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3 Kommentare zum Beitrag
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Ursula Schriemer aus Greifenberg am 04.09.2007 um 19:56 Uhr  
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Carolin Westphal aus Augsburg am 06.09.2007 um 16:00 Uhr  
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Brigitte Köhnlein aus Königsbrunn am 13.09.2007 um 12:53 Uhr  
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