Ist eine Sortimentsbeschränkung zum Schutz der Aichacher Innenstadt sinnvoll?

Seit 2006 gibt es in der Aichacher Innenstadt die sogenannte Sortimentsbeschränkung. Die Grundlage hierfür ist eine Liste an zentrenrelevanten Produkten, die ausschließlich im Zentrum Aichachs eingekauft werden können. Das soll verhindern, dass sich außerhalb große Einkaufszentren ansiedeln und die Innenstadt somit „ausstirbt“. Nun wurde die Sortimentsbeschränkung laut Stadtrat unbefristet verlängert. Wir haben die Aichacher Bürger befragt, ob die Innenstadt wirklich durch die Sortimentsbeschränkung geschützt wird.

Ich finde das richtig schlecht. Kaufland wollte ja zum Beispiel außerhalb bauen, das hätte auch die Preise in der Innenstadt verändert. So etwas zu verhindern, finde ich politisch falsch.
Herbert Rief, Oberbernbach

An sich finde ich das gut. Wegen der Parkplatzsituation in der Innenstadt gehe ich trotzdem lieber außerhalb einkaufen. Denn im Zentrum kann man maximal eine Stunde lang parken, aber was ist, wenn man mal einen längeren Arzttermin hat? Wenn man zwei Stunden lang parken könnte, würde das bestimmt mehr Leute in die Innenstadt ziehen.
Corinna Zwerenz, Ecknach

Von der Sortimentsbeschränkung habe ich noch gar nichts gehört. Aber in die Innenstadt zu fahren, nur um bestimmte Produkte kaufen zu können, finde ich unpraktisch. Wegen den Parkplatzproblemen im Zentrum gehe ich ohnehin lieber außerhalb einkaufen.
Agnes Martin, Handzell

Für die Geschäfte, die außerhalb liegen, ist die Sortimentsbeschränkung bestimmt sehr schlecht. Aus der Sicht des Kunden ist das ganz unterschiedlich. Denn je nachdem, wo man wohnt, kann es gut oder schlecht sein.
Ines Erbe, Kühbach


+++ aichacher Stimmungsbarometer +++

Ich finde Aichach ganz toll, denn es ist eine nette Kleinstadt. Die Menschen sind freundlich, hier ist alles so persönlich und man fühlt sich wie Zuhause.
Waltraud Kratzer, Oberbernbach

Beim Maiwirt in Klingen muss unbedingt ein Zebrastreifen her, das ist mein größter Wunsch für Aichach. Denn das ist eine wirklich gefährliche Stelle, vor allem für die Schüler. Zusätzlich zum Zebrastreifen sollte am besten auch ein Tempolimit eingesetzt werden, damit die Autofahrer nicht mehr so rasen.
Paula Neumann, Klingen
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 05.11.2016
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Neue Redaktionsformate | Erschienen am 05.11.2016
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