Olivier Varnewyck nimmt erfolgreich an 160,9 Kilometer langem Gedenklauf in Berlin teil

Am Ziel nach 24:14 Stunden. (Foto: Raymond Knopf)

Olivier Varnewyck hat an einem außergewöhnlichen Laufwettbewerb teilgenommen, dem „100MeilenBerlin“. Wegen einer Verletzung am Knöchel musste er sich im vergangenen Jahr 25 Kilometer vor dem Ziel geschlagen geben. Diesmal hat er es geschafft.

Der am Wochenende bereits zum dritten Mal veranstaltete Event gilt als echte Herausforderung für alle Extremsportler. Eine Strecke von umgerechnet 160,9 Kilometern ist von den Teilnehmern an zwei Tagen zurückzulegen. Die Strecke entspricht dem einstigen Verlauf der Berliner Mauer. Sie führt die Läufer am so genannten Mauerweg im westlichen Berlin entlang, der den Verlauf der Mauer in und um die Hauptstadt symbolisiert.
Der 35 Jahre alte, in Faßberg stationierte französische Soldat Varnewyck schaffte die Strecke in 24:14:48 Stunden. In der Schlussrangliste der 246 Teilnehmer der einzelnen Rennen landete er auf dem 122. Platz. „C’est sensationnel!“, so der Übersetzer Raymond Knopf, der Varnewyck auf dem Fahrrad begleitete. „Es ist atemberaubend!“ Der Extremsportler war, so Knopf, sehr gut vorbereitet und hatte vor allem den Blick darauf gehabt, nicht wieder verletzungsbedingt wie im Vorjahr (bei 135 Kilometern) auszufallen. „Er ist super glücklich“, so Raymond Knopf.
1. Sieger wurde der Brite Mark Perkins. Er benötigte bei idealem Laufwetter genau 13:06:52 Stunden und verbesserte damit den bisherigen Streckenrekord von Peter Flock (15:53) aus dem Vorjahr deutlich. Zweiter wurde der Italiener Marco Bonfliglio (14:04) vor dem Deutschen Patrick Hösl (15:19).
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