Anspruchsvolles Chorkonzert des Frauensingkreises mit dem Celler Kammerorchester in der Pauluskirche

Der Frauensingkreis Celle hinterlässt einen einwandfreien Eindruck in der Pauluskirche.
„Das Singen im stillen Kämmerlein oder unter der Dusche macht Spaß, aber in einem Chor macht es mehr Freude. Deshalb singen wir gemeinsam!“ So heißt es auf der Homepage des Frauensingkreises Celle, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass hat er am Sonntag unter der Leitung von Thomas Dust gemeinsam mit dem Celler Kammerorchester unter der Leitung von Eckhard Pohl ein geistliches Konzert in der Pauluskirche an der Rostocker Straße veranstaltet. Unter dem Titel „Singet ein neues Lied“ wurden Stücke von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Thomas Dust und Josef Rheinberger (1839-1901) dargeboten. Als Solistinnen wirkten Susanne Moldenhauer (Sopran), Irmgard Weber (Sopran) und Iris Bastin (Alt) mit. Christa Leonhardt hat das Konzert besucht, sie sagte: „Es war zwar nicht ganz die Musik, wie ich sie zuhause höre; aber es war sehr schön.“ Und es war vor allem auch anspruchsvoll, kurzweilig und abwechslungsreich. Chor und Orchester sind bei dem Konzert wunderbar verschmolzen. Und die Jugend, die die Damen vom Frauensingkreis Celle ausstrahlte. Man kann sich gut ausmalen, wie viel Arbeit nötig war, um mit dieser hervorragenden Qualität auf der Bühne zu stehen. Was man den offensichtlich durch die Bank jung gebliebenen Sängerinnen gut abnehmen konnte, waren die Aufmerksamkeit, der direkte Blickkontakt zum Chorleiter Dust, der die Damen bereits seit 17 Jahren gesanglich fordert, und der freie, schnörkellose Gesang. Die 1969 eingeweihte Pauluskirche bot zudem einen hervorragenden Klangkörper für das schöne Geburtstagskonzert. „Laudate pueri“ (Mendelssohn Bartholdy), „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Dust), „Concerto grosso opus 6, Nr. 6 g-Moll“ (Händel), „Salve Regine“, „Inclina Domine“ und „Messe in A-Dur opus 126“ (alle von dem aus Liechtenstein stammenden Komponisten Rheinberger) hießen die Stücke, die im Wechsel mit Vorträgen zur Vereinsgeschichte aus berufenem Munde von Roswitha Schulz und Christiane Djalvand gesungen wurden.
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