Stromberg, mein Heimatort...
Stromberg ist ein geschichtsträchtiger Ort. Einst als mächtige Höhenburg gebaut, regierten ihre Ritter mit strenger Hand die Ebene. Als Landesburg der Bischöfe zu Münster tritt das Geschlecht der Burggrafen im Jahre 1177 in die Geschichte.
Othalrich und seine Gemahlin Gisela eirscheinen namentlich in einer Lehnsurkunde des Bischofs Hermann zu Münster.
Im 18. Jahrhundert wurde die Höhenburg geschleift: Nur noch der Paulusturm, das Mallinckrodthaus, das älteste Burgmannshaus Westfalens, und die gotische Kreuzkirche künden von friedlichen, aber auch von unruhigen Zeiten.
Stromberg ist ein Luftkurort und bekannt für seine Wallfahrt. Viele Gläubige pilgern alljährlich nach Stromberg in die hochgotische Kreuzkirche.
Im Inneren der dreischiffigen Hallenkirche findet der Besucher die "Madonna mit dem Christuskind und Lilie", eine Strahlenmadonna aus dem 14 Jahrh. aus Sandstein gearbeitet.
Seit 800 Jahren ein nachgewiesener Wallfahrtsort, wohl auch wegen dem heiligen Kreuz.
Das heilige Kreuz, romanischen Ursprungs und von byzanthinischer Strenge, zählt zu den ältesten Christusdarstellungen in Westfalen. Der Korpus ist durch einen Silbermantel verkleidet. Dreimal, in den vergangenen 800 Jahren, wurde das Kreuz gestohlen und an verschiedenen Stellen wieder aufgefunden und restauriert.
Als Kindern erzählte man uns, dass ein Span des echten Kreuz Christie darin eingelegt sein soll.
Heute sind es nicht nur die Wallfahrer, die es zu den Stufen der Kreuzkirche zieht. Bereits im Jahre 1926 wurde die Freilichtbühne, die Burgbühne gegründet, und begann mit Laiendarstellern Aufführungen zu gestalten. Keinerlei Angst vor Shakespear oder Schiller, Droste-Hülshoff, von Hoffmannsthal, oder jedwede andere Größe der Weltliteratur, macht diese Laienschar aus. Im Spätsommer geht es auf die Bühne, und es wird gespielt wie die Profis, mit viel Herz und Enthusiasmus.
...und wer gerne spazieren geht, wandert oder sich zu einer Pättkestour(mit Fahrrad) entschließt, hat um Stromberg herum viele Möglichkeiten dies auszuleben.




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