Der Dom zu Fulda
Im Jahre 1699 reiste der Bauherr und Architekt Johann Dientzenhofer nach Rom, um Papst Innozents XII seine Pläne für einen Dombau in Fulda vorzulegen.
Auf die Empfehlung des Papstes konnte nun der Auftrag des Fürstabts Adalbert von Schleifras ausgeführt werden.
Am 23. April 1704 wurde mit dem Bau der Kirche, im barocken Stil, teilweise auf den Grundmauern der vormals stehenden Ratgar-Basilika, begonnen.
1707 wurde bereits der Rohbau abgeschlossen, und 1708 begannen sie das Dach zu setzen.
1712 wurde mit dem Innenausbau, nach dem Vorbild des Petersdoms zu Rom, angefangen.
Am 15. August 1712 wurde der Bau als ‚Christus Salvator’ Kirche geweiht, und diente den Benediktinern als Abteikirche.
Als Grabeskirche des heiligen Bonifatius wurde sie 1752 in den Rang einer Kathedrale erhoben.
1905 erlitt sie am rechten Domturm heftigen Schaden, durch ein Feuer, das nach einem Feuerwerk ausbrach.
Weitere Schäden erlitt die Kathedrale während der Weltkriege. Die Reparaturen und Instandsetzung dieser Schäden wurden 1954 abgeschlossen





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